Auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte des Ortes Wolfsbach nahm Ensdorfs Ortsheimatpfleger Hans Weiß die Besucher des Hutzaabends im Steinstadel des Torhauses Hirschwald mit. Den Abend veranstaltete der Heimat- und Kulturverein Ensdorf. Deren Vorsitzende Sonja Ram durfte unter den Gästen im vollbesetzen Steinstadel auch Bürgermeister Hans Ram, eine Abordnung der Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach sowie die Ortsheimatpfleger aus Rieden, Hubert Haas und aus Hohenkemnath Josef Schmaußer, begrüßen. Für die rundum gelungene Bewirtung sorgte das Team der Familie Schmid von Torhaus. Musikalische Einlagen in absolut beeindruckender Weise bot das Duo Carolin Vogl und Sebastian Karnatz mit Gesang und Gitarre. Spannend, erleuchtend und bildlich untermalt war der Abend unter dem Motto „Vuoluespach -Wolfsbach…Aus der Geschichte eines alten Oberpfälzer Dorfes“, bei dem Hans Weiß durchaus die Gäste zu überraschen wusste. „Der heutige Vortrag im Steinstadel Hirschwald soll besonders die Verbundenheit mit unserem Gemeindeteil Wolfsbach ausdrücken“, erklärte Weiß eingangs. Wolfsbach ist laut Weiß der älteste dokumentierte Ortsname im heutigen Gemeindegebiet Ensdorf. Erstmals wurde „die Siedlung am Bach, an dem die Wölfe sind“, so die Bedeutung in der ersten Erwähnung mit Vuoluespach, im Jahre 930 erwähnt. Hammer, Sägewerk und Mühle prägten über Jahrhunderte den malerischen Ort im Unteren Vilstal. Über uralte Grabsteine auf dem Wolfsbacher Friedhof, den nicht mehr existenten Burgstall ging es schließlich zu bekannten Bauwerken wie das Hammerschloss, welches in der heutigen Form über 400 Jahre bereits die Besucher von Wolfsbach grüßt. Eindrucksvolle Bilder wie von der St. Nepomuk Kapelle, dem Benefiziatenhaus in der Von-Holler-Straße aber auch von der Schwarzen Madonna, welche noch heute in der Wolfsbacher Kirche zu sehen ist, schmückten den Vortrag aus. Weitere Bilder, etwa vom 60-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Wolfsbach aus dem Jahre 1954 rundeten den Vortrag ab.