Wer hätte gedacht, dass ein einfacher Hefeteig solche Begeisterungsstürme auslöst? Am 25. September 2026 verwandelte sich das Pfarrheim „Kernhaus” in eine duftende Backstube. Der Kurs zum traditionellen Kücherl-Backen war so gefragt, dass er bereits ausgebucht war, bevor überhaupt die ersten Plakate hingen.
Der enorme Andrang zeigt: Altes Handwerk liegt voll im Trend. Glücklich schätzen durften sich all jene, die rechtzeitig einen Platz ergattert hatten. Wer diesmal zu spät kam und auf der Warteliste landete, muss sich zwar noch etwas gedulden, darf aber schon jetzt auf eine Wiederholung hoffen.
Dass die Erwartungen der Teilnehmenden nicht enttäuscht wurden, lag vor allem an Irene Sperber und Theresia Kohl. Die beiden Küchl-Liebhaber gaben ihre bewährten „Hausrezepte” preis und begleiteten den gesamten Prozess mit Rat und Tat. Von der Teigzubereitung über die richtige Handhabung bis hin zum berüchtigten „Ausziehen” mit Herausbacken in der Pfanne blieb keine Frage offen.
Nach getaner Arbeit stand natürlich das Genießen im Mittelpunkt. Bei der gemeinsamen Verkostung der ofenfrischen „Auszognen” waren sich alle einig: Selbermachen schmeckt eben doch am besten. Der Kurs erwies sich damit als ein voller Erfolg, der traditionelles Wissen lebendig hält und die Gemeinschaft auf besonders genussvolle Weise stärkt.