Eine Autopanne vereitelte im vergangenen Jahr Hubert Schulzes Teilnahme an der deutschen Meisterschaft der Bogenschützen. Heuer blieben derlei unerfreuliche Überraschungen zum Glück aus, so dass der Kaibitzer, der seit vielen Jahren erfolgreich die Pressather „Eichenlaub”-Schützengesellschaft im In- und Ausland vertritt, beim bundesweiten Wettstreit in Wiesbaden als einer von 654 Spitzen-Bogensportlern aus allen Bundesländern die Chance auf einen nationalen Meistertitel wahrnehmen konnte.
Bereits am ersten der drei Wettkampftage ließen 42 Teilnehmer in der Klasse der Senioren bei guten Wetterbedingungen ihre Pfeile fliegen. Hubert Schulze lag nach der ersten Hälfte mit 326 Ringen auf Platz drei und damit in einer guten Ausgangsposition. Der zweite Durchgang lief gut an, doch leider landete in der zweiten Passe ein Pfeil auf der Nebenscheibe, so dass Schulze diese Runde mit nur 311 Ringen beendete. Mit einem Gesamtergebnis von 637 Ringen verpasste er um gerade einmal vier Ringe den dritten Platz: ein respektabler Erfolg nach dem fünften Rang bei den bayerischen Meisterschaften und dem ersten Platz in der Seniorenklasse beim Bayreuther „Storchenturnier” im August. Bei diesem oberfränkischen Traditionswettbewerb hatte auch die „Eichenlaub”-Bogenschützin Marianne Späth in der Seniorenklasse der Damen als Zweitplatzierte ihre Erfolgsserie fortgeführt. Die Außensaison ist nun abgeschlossen, und nahtlos schließt sich jetzt die Zeit der Hallenwettkämpfe an.