Auf dem Acker, im Stall, in der Werkstatt und am Computer: Für die Landwirtschaft braucht es nicht nur ein gutes Gespür für Tiere und Pflanzen sowie praktisches Können – immer wichtiger wird auch technisches Verständnis und ein intuitiver Umgang mit Zahlen. 61 Absolventinnen und Absolventen haben genau das unter Beweis gestellt. Sie bestanden ihre Abschlussprüfung im staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Landwirt/in“ und wurden bei ihrer feierlichen Freisprechung in Altmannshof geehrt.
37 der erfolgreichen neuen Landwirtinnen und Landwirte absolvierten die dreijährige duale Ausbildung an einer Berufsschule und auf anerkannten Ausbildungsbetrieben. Weitere 24 bereiteten sich über das Bildungsprogramm Landwirt – kurz BiLa – an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten intensiv auf die Abschlussprüfung vor.
Feierlicher Abschluss in Neunburg vorm Wald
Die Freisprechung fand in festlichem Rahmen in der Stadthalle Neunburg vorm Wald statt.
In feierlicher Atmosphäre überreichten die Prüfungsausschussvorsitzenden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaftsverwaltung den Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse und Urkunden.
Reiner Luber, Sachgebietsleiter „Bildung in der Land- und Hauswirtschaft“ an der Regierung der Oberpfalz, würdigte die Leistungen der Prüflinge:
„Sie sind jetzt in der Lage als ausgebildete Fachkräfte betriebliche Herausforderungen zu erkennen und sachgerechte Lösungen zu finden.“
Anspruchsvolle Prüfungen – fundierte Vorbereitung
Die Ausbildung zur Landwirtin bzw. zum Landwirt vermittelt ein breites Spektrum an Wissen und praktischen Fertigkeiten: von Pflanzenbau und Tierhaltung über Betriebswirtschaft bis zu Themen wie Tierwohl, Ressourcenschutz und Digitalisierung. Umso mehr verdienen die Absolventinnen und Absolventen Respekt für ihre Ausbildung und ihr Engagement.
Im Rahmen der Abschlussprüfungen mussten die Teilnehmenden in Theorie und Praxis unter Beweis stellen, dass sie die täglichen Aufgaben auf einem modernen landwirtschaftlichen Betrieb sicher beherrschen. In regionalen Betrieben wurden praktische Prüfungsstationen eingerichtet – u. a. zum Einsatz landwirtschaftlicher Maschinen, zur Beurteilung von Futtermitteln, zum Pflanzenschutz sowie zur Arbeits- und Betriebssicherheit.
Perspektiven für die Zukunft
Mit dem Berufsabschluss eröffnen sich zahlreiche Wege: Weiterbildung an Landwirtschaftsschulen in Weiden oder Cham, Meisterausbildung, Technikerschulen oder ein Studium im agrarischen Bereich.
Die neuen Landwirtinnen und Landwirte sind damit bestens gerüstet, die Zukunft der Landwirtschaft in der Oberpfalz aktiv mitzugestalten – regional verwurzelt, modern ausgebildet und motiviert für die Herausforderungen von morgen.
Aus anderen Landkreisen
Michael Bäuml, Schmidmühlen, Lkr. Amberg-Sulzbach
Simon Singer, Ensdorf, Lkr. Amberg-Sulzbach
Daniel Wagner, Schnaittenbach, Lkr. Amberg-Sulzbach