Auch in diesem Jahr wurde von der Siedlergemeinschaft Wiesau eine 4-tägige Ausflugsfahrt organisiert mit dem Ziel Insel Usedom. Mit einem vollbesetzten Reisebus startete man in Richtung Norden zum ersten Ziel Potsdam, wo ein Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss Sanssouci mit den weitläufigen Parkanlagen auf dem Programm stand. Beeindruckt von der historischen Windmühle, Orangerie-Schloss, den großen Fontänen-Brunnen, den Weinbergterrassen, den verschiedenen Gartenanlagen, den vielen Marmorskulpturen und nicht zuletzt von der Wucht des Schlosses, ging die Reise weiter zum eigentlichen Ziel Usedom, wo in Ueckermünde die Quartiere bestellt waren. Am nächsten Tag ging die Fahrt über Anklam, wo die Reiseleiterin zustieg, weiter in den Norden der zweitgrößten Insel Deutschlands. Über die Kurorte und Ostseebäder Trassenheide und Karlshagen (wo der erste Strandspaziergang stattfand) erreichte man den geschichtsträchtigen Ort Peenemünde. Peenemünde ist vor allem als historischer Rüstungsstandort und die Wiege der Raumfahrt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs bekannt. Noch heute kann man die ehemalige Heeresversuchsanstalt, wo in den Jahren 1936 bis 1945 bis zu 12000 Menschen arbeiteten, sowie ein russisches Raketen-U-Boot besichtigen. Dann ging die Reise weiter entlang der Küste in die Ostseebäder Zinnowitz mit der Vineta-Seebrücke und Tauchgondel, Koserow mit seiner architektonisch einzigartigen wellenförmigen Seebrücke und anschließend wieder zum Abendessen und gemütlichen Beisammensein zurück ins Hotel. Am dritten Tag wurde die Reise dort fortgesetzt, wo man am Vortag aufgehört hatte. Der Besuch der polnischen Hafenstadt Swinemünde stand auf dem Programm. Der Strand mit seinem extrem feinen Sand und die Promenade in der Fußgängerzone der Stadt beeindruckten die Reisegruppe. Auf der Rückfahrt legte man nochmal eine größere Pause in einer Fischräucherei im Fischerdorf Kamminke am Stettiner Haff ein. Auf dem Weg zurück ins Hotel wurden noch die Kaiserbäder Ahlbeck mit seinen sehenswerten Strandvillen, Heringsdorf mit seiner prachtvollen majestätischen Bäderarchitektur und Bansin (Kaiserbad der Villen) besucht. Ein weiteres Highlight erlebten die Teilnehmer auf der Heimfahrt. In Niederfinow im Landkreis Eberswalde wurde ein Schiffshebewerk besucht. Mit dem modernsten Hebewerk Europas, eingeweiht 2022, werden Schiffe um 36 m angehoben oder abgesenkt und erreichen so über den Finowkanal die Oder-Havel-Verbindung. Live konnte man miterleben, wie ein Lastkahn in wenigen Minuten abgesenkt wurde. Auch das alte Hebewerk, erbaut um 1930, ist noch in Betrieb und befindet sich in unmittelbarer Nähe. Erstaunt, begeistert und beeindruckt von der Technik fuhr man weiter in Richtung Heimat, schmiedete bereits Pläne für nächstes Jahr, die der Siedlervorstand und Reiseleiter Reimund Frech wieder ausarbeiten wird.