Der Duft frisch gebackener Kirwakuchen lag am Kirwafreitag über der Kulturscheune in Störnstein. Zum fünften Mal hatten sich der CSU-Ortsverband und der SPD-Ortsverein zusammengetan, um gemeinsam den Kirwaauftakt am traditionellen Backofen zu gestalten. Die Vorbereitungen begannen bereits am Vortag mit der Zubereitung der Schmier für die Kirwakuchen. Am Kirwafreitag wurde der Backofen schon um fünf Uhr morgens angeheizt. Nach regelmäßiger Temperaturkontrolle konnten die vorbereiteten Teiglinge eingeschoben werden. Insgesamt warteten 100 Teiglinge darauf, zu leckeren Kirwakuchen gebacken zu werden – viele davon mit in Rum getränkten Rosinen.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Kindergartenkinder um neun Uhr. Sie erfuhren Wissenswertes über die Kirwatradition, die Bedeutung des Backofens und die Herstellung der Kirwakuchen. Gemeinsam stimmten unter Vorlage von SPD-Frau Inge Trottmann alle den bekannten Festgruß an: „Wer houd Kirwa? – Wir hom Kirwa!” Natürlich durften die Kleinen auch frisch gebackenen Kirwakuchen ohne Rosinen probieren. Als Dankeschön überreichten sie ein selbst gemaltes Bild mit dem Störnsteiner Backofen und zwei Kirwakuchen.
Ab 14 Uhr konnten sich die Besucher Kaffee, Kirwakuchen und Zuckerkuchen schmecken lassen. Anschließend gab es Leberkas frisch aus dem Backofen, dazu selbstgemachten Erdäpfelsalat oder frisch gebackene Brezen. Erstmals wurde neben den üblichen Getränken auch Zoigl aus dem Brauhaus Floß ausgeschenkt.
Beide Ortsverbände bedanken sich herzlich bei den zahlreichen Besuchern und allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Der fünfte gemeinsame Kirwaauftakt zeigte einmal mehr, wie lebendig Tradition und Gemeinschaft in Störnstein sind.