Mit einer Infoveranstaltung zum Welthospiztag will der ambulante Hospizdienst Weiden auf das Thema Vielfalt aufmerksam machen. Am Samstag, 10. Oktober, ist der Dienst von 8 bis 14 Uhr am Oberen Markt in Weiden vertreten. Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband stellt den Welthospiztag 2026 erneut unter dieses Thema. Für den Verein und den ambulanten Hospizdienst Weiden gewinnt Vielfalt nach eigenen Angaben zunehmend an Bedeutung, weil Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und soziale Ungleichheit längst keine Randphänomene mehr seien. Vorstand Andreas Hruschka betont, dass sich die Vielfalt des Lebens auch in Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung widerspiegle. Der ambulante Hospizdienst wirbt dabei für Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensrealitäten und neuen Perspektiven. Nach Angaben von Leiterin Johanna Lakomski sind in der hospizlichen Begleitung und palliativen Versorgung bislang noch einige Gruppen zu wenig sichtbar, etwa queere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder von Armut Betroffene. Der ambulante Hospizdienst der Malteser Weiden begleitet nach eigenen Angaben seit 27 Jahren schwerstkranke und sterbende Menschen und ist dabei mit 132 ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleitern im Einsatz.