Am Sonntag, 25.10.2026, hatte die Bücherei Ursensollen die Türen geöffnet für einen Weinlese-Abend. Viele Literatur-Begeisterte haben sich eingefunden, um den drei Lese-Kostproben zu lauschen. Walter Harbauer hat aus dem Roman „Bewohnte Frau” der nicaraguanischen Schriftstellerin Gioconda Belli von 1988 erzählt und vorgelesen. Der Roman beschreibt eine Lebens- und Liebesgeschichte und den Widerstand gegen das Regime. Der Roman ist demnächst in der Bücherei zum Ausleihen verfügbar. Bürgermeister Martin Fleischmann hat Bücher aus seiner Kindheit vorgestellt. Er hat das Kinderbuch „Immer dieser Michel” von Astrid Lindgren mitgebracht und eine lustige Episode vorgetragen, die die Zuhörer zum Lachen brachte. Ein Exemplar davon hat er der Bücherei Ursensollen geschenkt. Vielen Dank dafür. Hans Hofmann hat über die Hofmark Ursensollen berichtet: in einer Urkunde des Klosters Ensdorf von 1144 n.Ch. findet sich erstmalig ein Hinweis auf einen Bürger von Ursensollen: Aus diesem Ursenoligen entstand nach vielen Namenswechseln eine geschlossene Dorfmark beginnend mit der Familie derer von „Scharffenberg” als Verwalter. Über die Jahrhunderte bis zur Auflösung 1848 waren meist adelige Familien Besitzer der Hofmark. Die Hofmark war ein Lehen der baierischen Herzöge und ging dann mit der Auflösung in bayerischen Staatsbesitz über.