Zwischenbegrünte Flächen entlang des gesamten SuedOstLinks können ab sofort einmalig zur Futtergewinnung genutzt werden. Darauf haben sich TenneT und der Bayerische Bauernverband wegen der anhaltenden Trockenheit verständigt. Die Mahd und Aberntung ist bis einschließlich Sonntag, 30. August, möglich. Bewirtschafter dürfen grundsätzlich nur ihre eigenen Flächen mähen. Sollen Flächen eines anderen Nutzungsberechtigten beerntet werden, ist dessen formlose schriftliche Zustimmung erforderlich. Ein Formblatt dafür steht auf der Internetseite des Bayerischen Bauernverbands zur Verfügung. Vor Beginn der Arbeiten muss die Mahd schriftlich beim zuständigen Anwohnermanagement unter Angabe der konkreten Flächen angemeldet werden. Mit der Mahd darf erst nach der Freigabe durch den zuständigen Anwohnermanager begonnen werden. Nach dem 30. August gilt für die Flächen wieder das bestehende Betretungsverbot. Die Mahd und Ernte erfolgen auf eigenes Risiko und dürfen die laufenden Bauarbeiten am SuedOstLink nicht behindern. Der Bayerische Bauernverband wertet die Regelung angesichts der anhaltenden Dürre und der Futterknappheit als wichtige Entlastung für betroffene Betriebe.