Der erfolgreiche Nachwuchs in der Tischtennissparte des SV Illschwang (von links): Philipp Hollweck, Henri Kolacz, Gabriel Pesold und Paul Thumann (Bild: Norbert Weis)

Ortsentscheid zu den Tischtennis-Minimeisterschaften beim SV Illschwang

Der SV Illschwang organisierte in der Saison 2025/26 einen Ortsentscheid zu den bundesweit durchgeführten Tischtennis-Minimeisterschaften. Mitmachen durften alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahren. Die Einschränkung für die Teilnahme war, dass sie noch keine offizielle Spielberechtigung des Tischtennisverbandes besaßen. Über den Orts- und Bezirksentscheid können sich die Kinder bis zum Verbandsentscheid in Bayern qualifizieren. Die organisatorische Gesamtleistung der Minimeisterschaften lag in den Händen des Abteilungsleiters Stefan Herzog. Beim Ortsentscheid des SVI qualifizierten sich vier Jungen in der Altersklasse II für den Bezirksentscheid. Dieser wurde für den Bereich Oberpfalz Nord vom Kolping-Tischtennisverein Oberviechtach ausgerichtet. Die Turnierleitung hatte Bezirksjugendwart Wolfgang Scharnagl übernommen, unterstützt von Michael Eckl und Nico Troglauer. In der Altersklasse II (9 und 10 Jahre) erreichte Philipp Hollweck Platz eins. Gabriel Pesold kam auf den dritten Rang. Paul Thumann und Henri Kolacz kamen beide auf Platz fünf. Durch seinen Sieg in der Altersklasse II hatte sich Philipp Hollweck die Teilnahme am Verbandsentscheid in Bayern gesichert. Dieser fand heuer in Rottendorf in Unterfranken statt. Die 16 Sieger der einzelnen Bezirke des Bayerischen Tischtennisverbands traten in vier Gruppen gegeneinander an. Philipp erreichte in seiner Vorrundengruppe den zweiten Platz. Somit spielte er in der K.-o.-Runde gegen die besten acht Jungen um den Titel. Die ersten beiden Spiele gingen knapp verloren. Der Sieg in der dritten Endrundenbegegnung bedeutete am Schluss den hervorragenden siebten Platz im bayerischen Gesamtfeld der Altersklasse Jungen II. Die guten Leistungen bestärken die Sparte, so Stefan Herzog, mit der Durchführung der Minimeisterschaften weiterzumachen. Sie sind für die Zukunft des Tischtennissports beim SVI von großer Bedeutung.
Die Teilnehmer/-innen des Sportcamps in der Turnhalle vor der letzten Trainingseinheit. (Bild: Stephanie Fuchs)

SVI Kinderlauftreff im Sportcamp Nordbayern

Erfahrungsbericht der Teilnehmerin Katharina Meier: Am 20. März war es endlich so weit: 51 Kinder und 12 Trainer/-innen machten sich in einem vollbesetzten Bus und zwei Autos auf den Weg zum Sportcamp Nordbayern in Bischofsgrün. Schon auf der Busfahrt waren wir uns sicher, dass es ein sehr sportliches und spaßiges Wochenende werden würde. In zwei Gruppen starteten wir die erste Trainingseinheit – einen 5-km-Lauf am Fuße des Ochsenkopfes und Laufspiele in der Turnhalle. Nach dem Abendessen ging es für alle in die Turnhalle, um die zweite Trainingseinheit zu beginnen. Nachdem wir Informationen zu unserem neuen Schutzkonzept bekommen hatten, konnten wir durchstarten. Wir konnten Fußball spielen, Tabata kennenlernen oder einfach beim Badminton Spaß haben. Als wir abends todmüde ins Bett fielen, freuten wir uns schon auf die kommenden Tage. Am nächsten Morgen begannen wir gleich nach dem Frühstück. In drei Gruppen aufgeteilt durften wir über den ganzen Tag verteilt an der Kletterwand in der Turnhalle klettern, Discgolf spielen und bei einem Laufspiel „Postboten” spielen. Zwischendrin konnten wir bei einer abwechslungsreichen Schnitzeljagd unsere Teamfähigkeiten beweisen. Dabei versuchten wir uns an Pantomime, Fehlersuche an verschiedenen Bildern und Logikrätseln. Bevor unsere Freizeit anfing, konnten wir uns zwischen Zirkeltraining oder Tanzen entscheiden. Doch auch unsere freie Zeit nutzten wir sinnvoll, indem wir u. a. das Fitnessstudio austesteten. Dort konnten wir alle Geräte ausprobieren und hatten trotz Anstrengung eine Menge Spaß. Nachdem wir uns beim Abendessen gestärkt hatten, konnten wir uns mit neuen Kräften in die ca. 5 km lange wunderschöne Nachtwanderung stürzen. Als wir wieder in unseren Zimmern waren, fielen wir nach einer ausgiebigen Dusche alle todmüde ins Bett. Gleich nach dem Frühstück am Sonntag haben wir unsere Koffer gepackt, um die letzten Stunden bestmöglich zu nutzen. Auch heute absolvierten wir in zwei Gruppen einen Ausdauerlauf und spielten „Biathlon” in der Turnhalle – dabei hatten wir richtig viel Spaß. Als uns der Bus schließlich nach einem letzten Mittagessen und den Gruppenfotos für den Rückweg nach Illschwang abholte, waren wir alle traurig, dass das Wochenende schon vorbei war. Trotzdem waren wir uns alle einig: So sollte jedes Wochenende aussehen.
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