Beim Saisonauftakt des SV Etsdorf gingen die Kinder auf Tuchfühlung mit den Lamas und Alpakas vom Stiftungsverein Herdenglück  (Bild: Sandra Preitschaft)

Gelungener Auftakt mit Wiesenbingo, Ignatz, Hubsi & Co.

Einen ganz besonderen Start in die neue Saison erlebten die Mitglieder des SV Etsdorf. Rund 25 Kinder machten sich gemeinsam mit ihren Eltern und anderen interessierten Teilnehmern auf den Weg hinauf zur Schmie Alm. Schon der Aufstieg wurde zum Erlebnis: Die beiden Übungsleiterinnen Felicitas und Leonie Hölzl hatten ein spannendes Wiesenbingo vorbereitet. Mit leeren Eierschachteln ausgestattet, sammelten die Kinder unterwegs eifrig verschiedene Naturmaterialien. Dabei wurde auch gleich etwas für die Umwelt getan, denn neben bunten Blättern, Kastanien oder Eicheln landete auch so mancher Müll und Unrat in den Schachteln. Oben bei der Alm angekommen, erwartete Franziska Schießlbauer vom Stiftungsverein Herdenglück die Gruppe bereits mit ihren Lamas und Alpakas. An verschiedenen Stationen erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über die sensiblen und feinfühligen Tiere, ihre Herkunft, Haltung und Pflege. Ihr neu erlerntes Wissen konnten sie anschließend in einem kleinen Quiz gleich notieren und unter Beweis stellen. Der Höhepunkt folgte zum Schluss: Als die Tiere auf die Weide kamen, durfte die Gruppe auf direkte Tuchfühlung gehen. Bei einer kleinen Gedankenreise mitten unter den Tieren mit den hübschen Namen Monaco, Toni, Ignatz, Hubsi, Erwin und Michl sowie bei traumhafter Aussicht ließ es sich herrlich entspannen. Ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein. Der schöne Nachmittag klang bei einem Buffet, das das Team der Schmie Alm liebevoll zubereitet hatte, gemütlich aus. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf eine bewegte und gemeinschaftliche neue Saison beim SV Etsdorf macht.
Die Reisegruppe des SV Etsdorf genoss wieder drei schöne Tage beim diesjährigen Vereinsausflug (Bild: Sandra Preitschaft)

Drei Tage, vier Städte – SV Etsdorf unterwegs

Der SV Etsdorf ging wieder auf große Fahrt. 40 Mitglieder und Freunde des Vereins machten sich auf zu einem dreitägigen Vereinsausflug an Rhein, Mosel und nach Luxemburg.Los ging es bereits früh am Morgen in Richtung Speyer. Dort stand der mächtige Kaiserdom, UNESCO-Weltkulturerbe, im Mittelpunkt. Bei einem Stadtspaziergang durch die historische Altstadt gab es viel zu entdecken – von der Maximilianstraße bis zum Altpörtel. Nach einer Stärkung ging die Fahrt weiter nach Trier. Die Gruppe erkundete die älteste Stadt Deutschlands bei einer Stadtführung. Porta Nigra, der Dom und die Basilika beeindruckten die Teilnehmer sichtlich. Die 2000-jährige Geschichte Triers wurde von der Führerin lebendig erzählt und machte Lust auf mehr. Abends traf man sich noch am Marktplatz zu einem Gläschen Wein.Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Nachbarländer. Mit einer ortskundigen Reiseleiterin ging es zunächst in die Stadt Luxemburg. Die imposanten Ausblicke und Gebäude sorgten für viele Fotomotive. Anschließend führte die Tour nach Saarburg. Das Highlight dort: Der mitten in der Altstadt über 20 Meter in die Tiefe stürzende Wasserfall – ein Naturschauspiel, das es so in Deutschland nur einmal gibt.Der gesellige Höhepunkt folgte am Abend: Im Weingut von Nell in Trier – das traditionsreiche Weingut an der Mosel – wartete eine zünftige Weinprobe mit Abendessen auf die Etsdorfer. Bei Riesling, deftigem Essen und vielen Anekdoten und Informationen des Winzers war die Stimmung prächtig.Am letzten Tag stand Bernkastel-Kues auf dem Programm. Das romantische Städtchen verzauberte mit seinen schiefen Fachwerkhäusern und engen Gassen. Hier war Zeit für eigene Entdeckungen: Die einen nutzten die Gelegenheit zu einer Schifffahrt auf der Mosel, andere wanderten durch die steilen Weinberge oder zum kleinen Wasserfall oberhalb des Ortes, wieder andere flanierten einfach durch die Altstadt und genossen das einzigartige Flair. Erfüllt mit vielen neuen Eindrücken trat man danach die Heimfahrt an.
Mit vielen auswärtigen Gästen genoss man den lauen italienisch angehauchten Sommerabend (Bild: Sandra Preitschaft)

Bella Italia in Etsdorf

Ein Hauch von Urlaubsfeeling und Lebensfreude wehte bei sommerlichen Temperaturen durch Etsdorf, als die beiden Vereine Freunde der Glyptothek und Sportverein nun schon zum dritten Mal zur italienischen Nacht einluden. Die Besucher kamen pünktlich zum offiziellen Beginn um 18 Uhr aus nah und fern und es herrschte enormer Zuspruch, so dass noch Tische und Bänke herangeschafft werden mussten, um allen Gästen am bunt dekoriertem Dorfplatz einen Sitzplatz anbieten zu können. Damit alles Perfecto ist wünschten die Gastgeber „Buon Appetito“. Das Angebot an selbst gemachten Pizzen stieß auf große Resonanz und somit lief der Holzofen heiß bei „Pizza Mix“, „Pizza Salami“ oder „Pizza Schinken“. Aber auch die von den Vorstandsmitgliedern frisch zubereitete Pasta wie Lasagne, Penne oder Spaghettisalat ließen sich die Besucher schmecken, viele auch als Vorspeise, um die Wartezeit auf die Pizza zu verkürzen. Ein regelrechter Run herrschte auch auf die Nachspeisen wie Tiramisu oder Panna Cotta, ebenfalls alles selbstgemacht. Die ehrenamtlichen Helfer, die in einer ausgesprochenen Vielzahl vertreten waren, bemühten sie alle sehr um das Wohl der Gäste. Die anwesenden Kinder hatten ihren Spaß mit den Riesenseifenblasen und konnten sich frisches Popcorn aus der Popcornmaschine holen. Diese verbreitete einen angenehmen Duft über den ganzen Platz und gerne machte man es sich auch an der Feuerschale gemütlich. Bei italienischen Klängen, Vino und Aperol, Lillet oder Sarti blieben keine Wünsche offen, so dass die Veranstaltung in der lauen Sommernacht erst weit nach Mitternacht endete.
Beim Dorffest in Etsdorf war viel geboten. Das Nagelspiel war neben vielem anderen bei Jung und Alt sehr beliebt. (Bild: Sandra Preitschaft)

Viel Action beim Dorffest in Etsdorf

Gut besucht war das Etsdorfer Dorffest zu dem Sportverein, Soldatenkameradschaft, Stammtisch D‘Stoiböck Etsdorf, Obst- und Gartenverein und die Freunde der Glyptothek einluden. Zu Beginn fand ein Familiengottesdienst statt, den die Etsdorfer Kinder aktiv mitgestalteten. Thema war das Gebet „Vater Unser“, das von verschiedenen Aspekten aus beleuchtet wurde. Danach ging es nahtlos zum Frühschoppen über. Zum Mittagessen wurden Schweine- oder Surbraten und Wiener Schnitzel angeboten. Ein kurzer Regenguss konnte dem Fest nichts anhaben und gleich ging es mit der Eröffnung der Spielstraße weiter. Die Kinder konnten sich schminken lassen oder mit dem Feuerwehrauto eine Dorfrunde drehen. Auch die Riesenseifenblasen waren sehr beliebt. Beim Nagel-Treff-Spiel herrschte großer Andrang und erfreute Jung und Alt ebenso wie das Shuffleboard oder das Schachspiel. Beim Gummihuhngolf stellten sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen ihre Geschicklichkeit und Treffsicherheit unter Beweis und war für alle ein Riesenspaß. Dazwischen konnten die Kinder am Mal- und Basteltisch ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen und verschiedene Wand- und Fensterdesigns mit Naturmaterialien oder buntem Papier gestalten. Kulinarische Köstlichkeiten wurden ebenfalls geboten. Ab dem Nachmittag wurden die Gäste mit Kaffee und Kuchen, Bratwürsten vom Grill, Käse und Flammkuchen aus dem Holzbackofen verwöhnt. An der Weinbar klang der schöne Sommertag gemütlich aus.
Auf großes Interesse stieß das Thema Bienen mit Imkerin Maria Schindler (Bild: Sandra Preitschaft)

Mit der Biene auf Du und Du

Einen erlebnisreichen und abwechslungsreichen Nachmittag erlebten die Kinder des SV Etsdorf zum Saisonabschluss mit den Honigbienen von Maria Schindler. Gemeinsam wanderte die rund vierzigköpfige Gruppe, unter der sich auch viele interessierte Eltern befanden, hinauf zum „Biehäusl“ bei der Asphaltkapelle. Auf dem Weg dorthin erfolgte immer wieder ein Zwischenstopp, bei dem die Imkerin den Kindern anschaulich mit Bildern und Infomaterial alles Wichtige über die fleißigen Bienen und deren Königin, ihren Eigenarten, Wohnort und Vorlieben erklärte. Bei der Asphaltkapelle angekommen, konnten die Teilnehmer dann gleich bei einem Quiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Danach zeigte Schindler verschiedene Werkzeuge und Ausrüstungen, u. a. auch eine Rauchpfeife, ein sog. Smooker, mit dem die Bienen beruhigt werden. „Bienen sind für die Umwelt äußerst wichtig, da sie als Bestäuber für Pflanzen dienen und für die Fortpflanzung vieler Arten notwendig sind. Ohne Bienen gäbe es weniger Nahrungsmittel, da viele Obst-und Gemüsesorten auf ihre Bestäubung angewiesen sind“ erklärte sie. Aufgeregt, aber etwas vorsichtig staunten die Kinder, als dann eine Wabe mit Bienen aus dem Stock geholt wurde und diese begutachtet werden konnte. Jedes Kind durfte natürlich auch von dem köstlichen Honig, der sich in der Wabe befand mit dem Finger probieren. „Ihr braucht keine Angst zu haben, Bienen stechen normalerweise keine Menschen und sind äußerst friedlich“ beruhigte Schindler einige zurückhaltende Kinder. Eine andere Gruppe teilte währenddessen Dochte und Wachsplatten und mit Feuereifer wurden Kerzen gerollt, die als Geschenk mit nach Hause genommen werden durften. Hungrig von den vielen Eindrücken machte sich die Gruppe dann wieder auf den Weg zum Tempelmuseum, wo Honigbrote und Kräuterlimonade schon bereitstanden und der äußerst informative und interessante Nachmittag endete.
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