Die Schulanfänger der Markgraf-Diepold-Grundschule mit ihren Klassenleiterinnen Tanja Kruppa, Kerstin Hironimus und Verena Dietl sowie Rektorin Karin Gleißner bei der Begrüßungsfeier. (Bild: Karin Gleißner)

60 Schulanfänger starten an der Markgraf-Diepold-Grundschule

Für 60 Schulanfänger begann an der Markgraf-Diepold-Grundschule ein neuer Lebensabschnitt. Zur Begrüßung der Erstklässlerinnen und Erstklässler fand die Schulanfangsfeier im Diepoldeum statt. Rektorin Karin Gleißner hieß die neuen Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern herzlich willkommen und wünschte den Kindern einen guten Start in ihre Schulzeit. Besonders begrüßt wurde auch die neue stellvertretende Schulleiterin Tanja Kruppa, die künftig das Schulleitungsteam unterstützt. Unterrichtet werden die ABC-Schützen in drei Klassen. Die Klasse 1a wird von Tanja Kruppa geleitet, die 1b von Kerstin Hironimus und die 1c von Verena Dietl. Für eine festliche und fröhliche Atmosphäre sorgten die Klassen 3a und 2b mit einem musikalischen Beitrag und einem Begrüßungsgedicht. Mit ihren Darbietungen bereiteten sie den Schulanfängern und ihren Familien einen schönen Empfang. Fördervereinsvorsitzender Helmut Zeitler hatte eine kleine Überraschung für alle Schulneulinge parat. Er überreichte jedem Kind einen Gutschein für den Pausenkiosk, den der Verein an der Grundschule betreibt. Im Anschluss konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen austauschen. Die Bewirtung hatte der Elternbeirat mit seiner Vorsitzenden Karo Husnik übernommen. Den Abschluss des ersten Schultages bildete die Segnung der Schulanfänger in der Basilika. So endete ein besonderer Tag, an den sich die Schulanfänger und ihre Familien sicherlich noch lange erinnern werden.
Der Schülerrat der Markgraf-Diepold-Grundschule mit Bürgermeister Bernd Sommer, Rektorin Karin Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden. (Bild: Birgit Marti)

Bürgermeister Sommer zu Gast beim Schülerrat der Grundschule

Zum Abschluss des Schuljahres fand die letzte Sitzung des Schülerrats der Markgraf-Diepold-Grundschule in besonderem Rahmen statt: Bürgermeister Bernd Sommer nahm sich Zeit, um die jungen Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt dieses Treffens zur demokratischen Bildung standen die Schülerinnen und Schüler, die Einblicke in ihre Arbeit als Schülerrat gaben und berichteten, wie sie Anliegen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufgreifen, diskutieren und mit Unterstützung von Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden gemeinsam nach Lösungen suchen. Bürgermeister Sommer stellte dabei Bezüge zu anderen demokratischen Gremien wie dem Stadtrat her und erklärte, wie Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen werden. So wurde deutlich, dass Mitbestimmung und Verantwortung bereits in der Grundschule beginnen. Neben allgemeinen Anliegen der Schülerinnen und Schüler spielte auch die bevorstehende Erweiterung und Sanierung der Bildungseinrichtung eine wichtige Rolle. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und Wünsche für ihre zukünftige Schule zu äußern. Bürgermeister Sommer zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Schülerrats, nahm die Anregungen aufmerksam auf und betonte: „Es ist wichtig, dass Kinder ihre Meinung sagen und erleben, dass ihre Ideen gehört werden. Demokratie lebt vom Mitmachen – und das kann man schon in der Grundschule lernen.“ Rektorin Karin Gleißner freute sich über den Besuch und hob die Bedeutung des Schülerrats hervor: „Unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und lernen, ihre Interessen respektvoll zu vertreten. Das ist ein wertvoller Beitrag zur Demokratiebildung und stärkt die Schulgemeinschaft.“ Der Besuch des Stadtoberhaupts bildete einen gelungenen Abschluss der Schülerratsarbeit in diesem Schuljahr und zeigte eindrucksvoll, wie demokratische Teilhabe bereits im Schulalltag gelebt werden kann.
Die Schauspielrinnen lassen Ben Petraschek aus der 3a in eine Rolle eines Sozialtrainings schlüpfen (Bild: Kerstin Münchmeier)

Gelungenes Grundschulprojekt stärkt soziale Kompetenzen: People´s Theater an der Markgraf Diepold Grundschule Waldsassen

Drei Tage lang erlebten die Drittklässler der Markgraf Diepold Grundschule Waldsassen ein besonderes Theaterprojekt, das soziale Kompetenzen in den Fokus rückte. Unter dem Titel People´s Theater nahmen die Schülerinnen und Schüler täglich eine Stunde lang an verschiedenen Modulen teil, die Freundschaft, Respekt und Ermutigung und Zusammenarbeit in der Gruppe thematisierten. Das theaterpädagogische Training verfolgt das Ziel, soziales Lernen in den Lebenswelten der Kinder zu verankern. In alltäglichen Konfliktsituationen greifen die Akteure die Themen auf und veranschaulichen sie spielerisch. Begleitend zur Aktion waren die Kinder zunächst Zuschauer, um dann über die Stop-and-Act-Methode aktiv in die Rollen zu schlüpfen. So erfuhren sie in geschützten Räumen verschiedene Perspektiven, lernten Wünsche und Gefühle der Figuren kennen und übten Lösungswege durch Dialog statt Gewalt. Nach den Aufführungen leitete das Moderationsteam Gespräche mit den Kindern, um deren Sichtweisen auf Konflikte zu erfassen. Der Ansatz bietet eine besondere Form der friedlichen, konfliktlösenden Gesprächskultur. Die Initiatorinnen des Projekts, Cara Schönborn, Pansa Pannee, Michelle Miessler und Lillyana Reutzel, zeigten sich begeistert von dem Mut der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sich frühzeitig einzubringen. Die vier jungen Künstlerinnen aus Offenbach bei Frankfurt führen das Projekt im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres durch. Beantragt wurde das Vorhaben über den Förderverein der Grundschule und finanziert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben”, dessen Mittel soziale Projekte und Veranstaltungen wie diese ermöglichen. Annika Gulden, Jugendsozialarbeiterin, koordinierte die Organisation und betonte das Lernen-by-doing-Konzept als besonders nachhaltig.
Die Grundschule feiert mit zahlreichen Gästen, darunter auch erster Bürgermeister Bernd Sommer. (Bild: Kerstin Hironimus)

Fest der Freundschaft - Schulfamilie feiert mit Kooperationspartnern

Am vergangenen Freitag feierte die Markgraf-Diepold-Grundschule ein „Fest der Freundschaft“, das ganz im Zeichen der Verbundenheit und Kooperation mit verschiedenen Partnern der Grundschule stand. Nach einem schwungvollen Einzug auf das Schulgelände zum Lied „we are family“, eröffneten die 260 Kinder die Veranstaltung zunächst mit dem Schulsong. Rektorin Karin Gleißner begrüßte anschließend die zahlreichen Gäste, darunter auch den ersten Bürgermeister der Stadt Waldsassen Bernd Sommer, einige Vertreterinnen der Kinderhäuser, die beteiligten Vereinsvertreter sowie viele Vorschulkinder mit ihren Familien. In ihrer Ansprache betonte die Schulleiterin die Bedeutung von Gemeinschaft und Vielfalt im Schulalltag, was besonders durch die engagierte Unterstützung der Kooperationspartner bei verschiedenen Projekten immer wieder sichtbar werde. Ihr Dank richtete sich deshalb besonders an die insgesamt elf Vereine und Sparten, die einmal mehr die Verbundenheit mit der Markgraf-Diepold-Grundschule zeigten und das „Fest der Freundschaft“ mit vielfältigen Aktionen aus den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Sport und Gesundheit bereicherten. Mit dabei waren der Förderverein der Grundschule, der örtliche Obst- und Gartenbauverein, der ASV Waldsassen, die Sportfreunde Kondrau, BRK, Wasserwacht, Feuerwehr, Tennisclub und Turnverein aus Waldsassen, der gleich mit zwei Sparten vertreten war, sowie der Verein Kunstprojekt Badehaus Maiersreuth. Bevor die Stationen für den Betrieb frei gegeben wurden, stimmten die Grundschüler alle Gäste noch einmal auf das bevorstehende Fest mit dem fetzigen Tanz „Lasst uns heute Freunde sein“ ein, der das Motto des Tages noch einmal auf den Punkt brachte. Für das leibliche Wohl hatte der engagierte Elternbeirat mit Vorsitzender Andrea Wührl bestens gesorgt, der neben Getränken auch Kaffee, Kuchen und Herzhaftes für die zahlreichen Gäste bereithielt. Das Fest bot nicht nur Gelegenheit zum fröhlichen Beisammensein, sondern war auch ein gelungenes Beispiel für gelebte Kooperation zwischen Schule, Eltern, Gemeinde und örtlichen Vereinen – ein echtes Gemeinschaftsprojekt, das der Schulfamilie lange in Erinnerung bleiben wird.
Der Schülerrat bei einer seiner Sitzungen mit Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden und Rektorin Karin Gleißner. (Bild: Birgit Marti)

Demokratiebildung an der Markgraf-Diepold-Grundschule

Erstmals gibt es seit diesem Schuljahr einen Schülerrat an der Markgraf-Diepold-Grundschule Waldsassen. Das Gremium setzt sich aus den Sprechern der jeweiligen Klassen zusammen, die zu Anfang des Schuljahres von ihren Klassenkameradinnen und Klassenkameraden gewählt wurden. Den Schülerinnen und Schülern soll so ein Rahmen geboten werden, in dem sie ihre Sorgen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge für das Schulleben einbringen können. Ziel ist es, den Kindern demokratische Prozesse näher zu bringen und erfahrbar zu machen. Unter der Leitung von Rektorin Karin Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden (gfi Weiden) können die Schüler so aktiv an Entscheidungen mitwirken. „Der Schülerrat ist eine wertvolle Gelegenheit für die Kinder, Demokratie hautnah zu erleben”, betont Rektorin Gleißner. „Durch die Mitbestimmung können die Schüler Verantwortung übernehmen und lernen, wie wichtig ihre Meinung ist.” Die Sitzungen finden über das Schuljahr verteilt zu ausgewählten Terminen statt. Unter dem Motto „Sei dabei – bring dich ein!” werden Themen besprochen, die die gesamte Schulgemeinschaft betreffen – von Pausenangeboten über Wünsche und Anliegen der Schüler bis hin zu Fragen der Schulgestaltung. Dabei können die Klassensprecher die Anliegen ihrer Klasse einbringen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Mit Unterstützung von Annika Gulden wird der Schülerrat auch bei sozialen Themen aktiv und sorgt dafür, dass das Miteinander in der Schule weiterhin gefördert wird. Die erste kurze Einführungssitzung war ein großer Erfolg und hat gezeigt, wie viel Interesse und Ideen die Kinder in ihre neue Rolle als Mitgestalter des Schulalltags einbringen.
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