Die mächtigen Felsblöcke am Doost wären ohne Aufhellblitz auf Fotos nur schemenhaft zu sehen. Tipps zum Gegensteuern gab es beim Fotoklub. (Bild: Jürgen Riebl)

Wo viel Licht ist, ist viel Schatten

Grelles Licht und tiefe Schatten sorgen bei Hobbyfotografen oft für Ärger. Begegnen lässt sich dem mit kleinen und effektiven Hilfsmitteln. Mehr darüber erfahren ließ sich am Donnerstag (8. Oktober 2026) beim jüngsten Treffen des Flossenbürger Fotoklubs. Jürgen Riebl berichtete in Murphys Pilsstube über die Outdoor-Blitztechnik. Sein Vortrag führte vor Augen, wie sehr sich Aufnahmen im Freien mit etwas Wissen und wenig Aufwand deutlich verbessern lassen: „Die Gerätschaften sind klein, leicht und kosten nicht viel.” Mitgebracht hatte der erfahrene Fotograf ein Miniiaturblitzgerät, einen Funkauslöser und Stative. Riebls Herz hängt an analogen Kameras und an selbst entwickelten Bildern in schwarz-weiß: „Die Grundsätze für die Blitztechnik gelten aber genauso für die digitale Fotoausrüstung.” Ein wenig Theorie wurde an dem Abend ergänzt durch Beispiele auf der Leinwand. Der Bogen spannte sich von Portraits im Gegenlicht bis hin zum Aufhellen von Gebäudeteilen. „Ausprobieren und über die besseren Ergebnisse staunen”, forderte Riebl auf. Konstruktive Gespräche gab es anschließend zu den von den Mitgliedern vorgestellten „Bildern zur Diskussion”. Einen Besuch abstatten will die Gemeinschaft dem Fotoclub Regenstauf und der BSW-Fotogruppe Weiden. Die befreundeten Gemeinschaften treten mit Ausstellungen an die Öffentlichkeit. Vorbereitet wurde im Weiteren das eigene Programm für das Jahr 2027. Dabei überraschte Elke Englmaier mit einer Zusage. Im Juni präsentiert sie Impressionen rund um Paulusbrunn. Zu dem in der Tschechei gelegenen und nur noch in Fragmenten erhaltenen Ort gibt es auch Verbindungen nach Flossenbürg.
Das Geschäft bei den Austernzüchtern an der Atlantikküste läuft gut. An zahlreichen Verkaufsständen bieten sie einen gerne genutzten „Imbiss vor Ort”. (Bild: Bernhard Neumann)

Mit der Kamera nach Westen

Auf in Richtung Westen machten sich 40 Mitglieder und Gäste beim Fotoklub. Allerdings nur auf der Leinwand. Zu sehen waren Impressionen aus der Normandie, aus der Bretagne und aus Belgien. Abgehakt werden konnten am Donnerstag (9. Juli 2026) auch wichtige Termine. Den Vortrag von Bernhard Neumann wollte auch eine Abordnung des Fotoclubs Pleystein miterleben. Beide Vereine verbindet eine langjährige Freundschaft. Neumann sah sich mit Ehefrau Marga im Westen Europas um. Erste Station war das Kloster Mont Saint Michel. Das Weltkulturerbe auf der Insel vor der Normandie faszinierte mit Ein- und Ausblicken. Gleiches galt für weitere Ziele entlang der Atlantikküste oder im Landesinneren. Der rosarote Granit zählte ebenso dazu, wie geschichtsträchtige Orte oder die Austernzucht. Im zweiten Teil rückten Brüssel, Brügge, Gent, Antwerpen und Löwen in den Blickpunkt. Die belgischen Städte sind bekannte für ihre prunkvollen Fassaden, aber auch wegen ihres Biers. Nicht fehlen durften Abstecher zum Atomium oder zu „Manneken Pis”. Vorfreude kam in „Murphys Pilsstube” auf beim Hinweis auf ein Treffen nach der Sommerpause. Am 10. September präsentiert Elke Englmaier Tipps und Beispiele zur Sportfotografie. „Macht mit”, forderte der Vorsitzende Bernhard Neumann zur Beteiligung am Fotowettbewerb „Böhmischer Wald und Oberpfalz - Die Natur kennt keine Grenzen” auf. Details sind auf der Internetseite d www.fotoklub.org zu finden. Noch bis zum 9. August läuft eine Bestellaktion für Fotoklub-Shirts. Ein Ausflug hat am 10. und 11. Oktober das tschechische Krumau zum Ziel. Infos gibt es bei Renate und Manfred Bock. Spannend und interessant gestaltete sich zum Abschluss des Abends die Aktion „Bilder zur Diskussion”.
Josef Schell (Zweiter von links) holte sich beim Fotoklub den Meistertitel. Viel Lob für seine Gastfreundschaft galt an dem Abend Peter Gruber (Dritter von links), besser bekannt als „Murphy”. (Bild: Bernhard Neumann)

Fotoklub Flossenbürg zeichnet „Bildermacher” aus

Mit „meisterlichen” Bildern beendete der Fotoklub das Vereinsjahr 2025. Am Donnerstag (11. Dezember) gab es in „Murphys Pilsstube” viel Beifall für die Beiträge zum Jahreswettbewerb des Vereins. Wenige Wochen zuvor hatten 17 Mitglieder jeweils drei Fotos eingereicht. „So viele, wie schon seit Jahren nicht mehr”, lobte Vorsitzender Bernhard Neumann das Engagement im Verein. Sieben Juroren vom renommierten Fotoclub Regenstauf bewerteten die Aufnahmen. Zwei von ihnen, Christian Greller und Dr. Dieter Popp, beteiligten sich an dem festlichen Treffen in Flossenbürg. Mit seinen Bildern aus der Tierwelt, vom winzigen Insekt bis hin zum Storch auf Futtersuche, überzeugte Josef Schell die Jury. Er holte sich nicht nur den Meistertitel, sondern bekam im Weiteren die Auszeichnung für das beste Einzelbild. Es folgte Markus Müller. Den dritten Rang teilten sich punktgleich Reinhold Buchner und Erik Schidlack. Sie imponierten mit Eisenbahn-Impressionen oder einem geradezu atemberaubenden Bergpanorama. Neumann und Technischer Leiter Manfred Bock gratulierten den Siegern. Respekt für die auf der Leinwand zu sehenden Wettbewerbsbeiträge hatten sich im Übrigen alle teilnehmenden Hobbyfotografen verdient. Vorgestellt wurde an dem Abend bereits das Programm für das kommenden Jahr. Der Bogen spannt sich von der Konzertfotografie bis hin zu Tipps für die Outdoor-Blitztechnik oder zur Ausflugsfahrt nach Krumau/CR.
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