Neben den Feuerwehrfahrzeugen gab es zahlreiche Stationen und weitere Angebote für die jungen Besucher. (Bild: Dominik Rettinger)

Viel geboten beim „Feuerwehr Tag“

Die Jugendfeuerwehren aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast, Thansüß und die Kinderfeuerwehr Seugast veranstalteten gemeinsam den ersten Feuerwehr-Tag. Eingeladen waren alle interessierten Kinder mit ihren Familien, die Feuerwehr praktisch und spielerisch kennenzulernen. An mehr als zwölf Stationen rund um das Feuerwehrgerätehaus in Freihung konnten die jungen Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. Von Dosenspritzen mit der Kübelspritze über Schlauchkegeln und Wasserbomben-Zielwerfen bis hin zu wasserstrahlgetriebenen Holzautos war alles dabei. Auch wichtige Themen rund um den Brandschutz kamen nicht zu kurz. An einem Rauchhaus wurde erklärt wie Rauchmelder funktionieren, und den passenden Notruf konnten die Kinder an einem echten Telefon üben. Spielerisch wurde es beim Feuerwehr-Memory, Wörterpuzzle, Bällepusten und Ballbalancieren. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel auf die persönliche Stempelkarte. War diese vollständig, durften sich die Kinder ein kleines Geschenk aussuchen. Doch auch abseits der Stationen war einiges geboten: Hüpfburg, Kinderschminken, Feuerlöscher-Training und Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Für eine Pause zwischendurch standen Kaffee und Kuchen bereit. Der Aktionstag sollte Kindern und ihren Familien die Arbeit der Feuerwehren näherbringen und zugleich für die Jugend- und Kinderfeuerwehren werben. Mit viel Engagement zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute und ihre Betreuer, wie vielfältig, spannend und gemeinschaftlich Feuerwehrarbeit sein kann. Das Wetter hätte kaum besser sein können: Bei einem beinahe sommerlichen Herbsttag kamen zahlreiche Familien zum Feuerwehr-Tag. Der gute Besuch zeigte, dass das Interesse an der Feuerwehr und insbesondere an den Angeboten für Kinder und Jugendliche groß ist. Für die beteiligten Jugend- und Kinderfeuerwehren war der Nachmittag damit ein voller Erfolg – und vielleicht hat der eine oder andere kleine Besucher dabei schon seine Begeisterung für die Feuerwehr entdeckt.
Eingerahmt von den Gratulanten: Die sieben erfolgreichen Teilnehmer der bayerischen Jugendleistungsprüfung in ihren Schutzanzügen. Von links: Vincent Wiesneth, Thomas Lindner, Atlas Holzhauser, Simon Ertl, Florian Pröm, Ronja Amann und Verena Walzel. (Bild: Christina Rabenstein)

Nachwuchs der Feuerwehr absolviert bayerische Jugendleistungsprüfung

Erfolgreich haben sieben Jugendliche der Feuerwehren aus Freihung, Seugast und Thansüß die bayerische Jugendleistungsprüfung abgelegt. Unter den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandmeister Andreas Luber und Kreisbrandmeister Michael Werner, bewältigten die Feuerwehranwärter, Ronja Amann, Verena Walzel, Thomas Lindner, Atlas Holzhauser, Vincent Wiesneth, Florian Pröm und Simon Ertl die insgesamt elf Aufgaben souverän. Zu den fünf Einzelübungen gehörten das Anlegen eines Mastwurfs an einem Saugkorb und an einem Strahlrohr, das Ausrollen eines C-Schlauchs innerhalb einer vorgegebenen Markierung, das zielgenaue Werfen einer Feuerwehrleine sowie der Rettungsknoten. Bei den Truppübungen mussten die Anwärter zwei Saugschläuche kuppeln, als Angriffstrupp mit Strahlrohr und C-Schlauch in Stellung gehen, Zielspritzen mit der Kübelspritze, Erkennen und Zuordnen von Gegenständen zu den Kategorien der Wasser-entnahme, -fortleitung, -abgabe oder Zubehör und eine 90 Meter lange Schlauchleitung kuppeln. Zuletzt war noch ein theoretischer Teil mit einem Fragebogen im Unterrichtsraum zu absolvieren. Kreisbrandinspektor Michael Iberer verkündete abschließend, dass alle Teilnehmer das für ihn „schönste Jugendabzeichen“, die bayerische Jugendleistungsprüfung, bestanden haben. Auch Bürgermeister Uwe König und Gemeindejugendwart Johannes Großer beglückwünschten die Feuerwehranwärter zu ihrer einwandfreien Leistung und bedankten sich bei den Ausbildern. Die Ausbildung der Jugendlichen aus den drei Feuerwehren übernahmen Marie-Sophie Wisgickl, Johannes Großer, Richard Pröm, Ronja Krauß, Vanessa Espach, Robert Amann, Fabian Prösl, Dieter Graf und Andreas Kohl.
Freiwillige Feuerwehr Thansüß  (Bild: Susanne Meyer )

Stefan Blind zum 1. Ehrenvorstand ernannt – Erfolgreicher Rückblick auf 2024

Bei der stark besuchten Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Thansüß wurde Stefan Blind für sein jahrzehntelanges Engagement als 1. Ehrenvorstand geehrt. Seit 1979 aktiv, hat er unter anderem zur erfolgreichen Ausrichtung des Kirchweihmontags beigetragen. Vorstand Philipp Grünbauer präsentierte einen Rückblick auf 2024, das trotz Umbaumaßnahmen im Feuerwehrhaus zahlreiche Erfolge brachte. Höhepunkte waren das Gartenfest, der Kirwamontag und ein Christbaumverkauf mit besinnlichem Abschluss für die Dorfgemeinschaft. Kommandant Michael Espach lobte die hervorragende Teilnahme an Unterrichts- und Übungsstunden. Kreisbrandmeister Andreas Luber wurde für die gute Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr Freihung gedankt. Ein wichtiger Meilenstein war die Gründung einer Gemeindejugendfeuerwehr, bei der die Thansüßer Jugendwartin Marie-Sophie Wiesgickl als stellvertretende Gemeindejugendwartin fungiert. Die Jugendfeuerwehr verzeichnete Erfolge: Jack Forster und Ben Stock bestanden den Wissenstest Stufe 4, während Ronja Amann, Verena Walz und Thomas Lindner Stufe 1 in Bronze absolvierten. Zu den 3 genannten wurden auch Maximilian Kummer und Lisa Lobenhofer neu in die Wehr aufgenommen. Die „Wasserriesen“ erlebten ein spannendes Jahr mit Aktivitäten wie dem Basteln einer Atemschutzmaske und einem Ausflug nach Schloss Thurn. Auch die Jugendfeuerwehr war mit zahlreichen Unterrichts- und Übungsstunden gut beschäftigt. Highlights hier waren gemeinsame Übungen und Unternehmungen mit anderen Jugendfeuerwehren sowie 24-Stunden-Übungen die u.a. mit dem Rettungsdienst stattfand. Vorstand und Kommandant dankten allen Mitgliedern für ihren Einsatz. Die FFW Thansüß blickt mit Engagement und Gemeinschaftssinn zuversichtlich in die Zukunft. So macht Ehrenamt Spaß.
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