FFW Mitterteich: Feuerwehr mit Jugend und Kindergruppe

Die Freiwillige Feuerwehr Mitterteich verbindet Einsatzdienst, Nachwuchsarbeit und Vereinsleben in der Stadt Mitterteich. Als Freiwillige Feuerwehr besteht sie seit 1885 und ist heute mit aktiver Wehr, Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr breit aufgestellt. Damit ist sie nicht nur im Notfall gefragt, sondern auch ein wichtiger Ort für ehrenamtliches Engagement vor Ort.

Im Mittelpunkt steht die aktive Wehr, die sich auf Einsätze, Übungen und theoretische Unterrichte vorbereitet. Wer sich engagieren möchte, kann den Dienst auch als Quereinsteiger kennenlernen und bei Übungs- oder Unterrichtsabenden Einblicke bekommen. So bleibt die Feuerwehr offen für Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich in ihrer Stadt praktisch einbringen wollen.

Eine besondere Rolle spielt der Nachwuchs. In der Jugendfeuerwehr lernen Jungen und Mädchen die Grundlagen für den späteren Dienst, Teamarbeit und Kameradschaft. Für Kinder gibt es mit den Mitterteicher Feuerfunken außerdem eine eigene Kinderfeuerwehr, die seit 2022 das Thema Feuerwehr spielerisch vermittelt und früh Interesse am Ehrenamt weckt.

Diese Verbindung aus Einsatzbereitschaft, Ausbildung und frühen Mitmachangeboten prägt das Profil der Wehr im Stadtleben. Weitere Informationen zu Organisation, Jugend und Mitmachen finden sich auf der offiziellen Website mitterteich.feuerwehren.bayern.

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Info

Kurzprofil: Freiwillige Feuerwehr Mitterteich

  • Verein: Freiwillige Feuerwehr Mitterteich
  • Ort: Mitterteich
  • Kategorie: Freiwillige Feuerwehr
  • Gründungsjahr: 1885
  • Nachwuchs: Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr
  • Kinderfeuerwehr: Mitterteicher Feuerfunken seit 2022
  • Mitmachen: aktiver Dienst ab 18 Jahren möglich
  • Website: mitterteich.feuerwehren.bayern

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Beim Fahrertraining der Feuerwehren Waldsassen und Mitterteich am Standortübungsplatz in Weiden mussten sich die Fahrzeuge durch schweres Gelände kämpfen. (Bild: Matias Kunz)

Bundeswehr trifft auf Feuerwehr

Wie kann eine Person aus einem gepanzerten Fahrzeug gerettet werden? Welches Gelände kann mit Feuerwehrfahrzeugen noch durchfahren werden? Diese Fragen zu beantworten war das Ziel eines Trainings der Feuerwehren Waldsassen und Mitterteich am Standortübungsplatz in Weiden. Organisiert wurde das Treffen von Kraftfahrfeldwebel und Feuerwehrmann Matias Kunz: „Es geht darum zu erkennen, was mit den Feuerwehrfahrzeugen möglich ist zu befahren und auch einmal über den Tellerrand zu blicken, wenn es um die Rettung bei Unfällen mit Militärfahrzeugen geht.“ Und so fanden sich am vergangenen Samstag drei Fahrzeuge der Waldsassener und ein Fahrzeug der Mitterteicher Feuerwehr in Weiden ein. Neben Matias Kunz waren noch zwei weitere Soldaten aus dem Panzerartilleriebataillon 375 als Hilfsausbilder mit vor Ort, die die insgesamt neun Feuerwehr-Maschinisten ausbildeten. Nach einer Einweisung und Geländeerkundung stand zunächst die Rettung aus einem geschützten Transportfahrzeug der Bundeswehr an. Anschließend kamen die Maschinisten der Feuerwehr zum Zug: Es galt, Hindernisse mit den Fahrzeugen zu überwinden, Schräglagen sowie Gewässer zu durchfahren und auch im losen Untergrund die Fahrzeuge unter Kontrolle zu halten. Nach dem Training waren die Fahrzeuge verständlicherweise nicht mehr die saubersten. Zur Reinigung konnte dazu jedoch die Panzerwaschanlage vor Ort benutzt werden. Bei Gesprächen zwischen Soldaten und Feuerwehrmännern zogen alle Beteiligten ein positives Resümee: „Solche Übungsmöglichkeiten muss man einfach nutzen“, war Tobias Tippmann, Kommandant der Feuerwehr Waldsassen begeistert. „Die Grenzen des Fahrzeugs zu kennen und zu wissen, was man durchfahren kann und was nicht und wie man sich dabei verhält, kann im Ernstfall entscheidend sein.“
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