Zwei Gruppen der Feuerwehr Hirschau haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante 3” erfolgreich absolviert. Von links: Schiedsrichter Christoph Erras, KBM Michael Werner, Schiedsrichter Horst Kellner, Kommandant Sebastian Jasinsky, Daniel Brearley, Claus Meyer, Lukas Kellner, Marco Schuminetz, Michael Pohle, Florian Pawluk, Elias Rösch, Patrick Weinberger, Matthias Müller, Christian Kraus, Korbinian Lauerer und Paul Jasinsky. (Bild: Werner Schulz)

Üben hat sich ausgezahlt – 13 Feuerwehrleute erfolgreich bei Leistungsprüfung

Das Üben hat sich ausgezahlt. Zwei Gruppen der Hirschauer Feuerwehr haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz – Variante 3” erfolgreich absolviert. Kommandant Sebastian Jasinsky und sein Stellvertreter Christoph Erras hatten die Feuerwehrleute zwei Wochen lang auf die Prüfung vorbereitet. Am Tag der Abnahme überzeugten sich die Schiedsrichter KBM Michael Werner, Horst Kellner und Christoph Erras von der Ausbildungsarbeit. Die Prüflinge mussten Fragen zur Gerätekunde und Ersten Hilfe sowie zu Gefahrgut und Hinweiszeichen beantworten sowie Knoten und Stiche anfertigen. Nach Prüfung der Knoten und Sonderaufgaben folgte der Löschaufbau mit Fahrzeug LF 20. „Zimmerbrand im Erdgeschoß, keine Menschen und Tiere in Gefahr” hieß der Einsatzbefehl. Innerhalb von 300 Sek. musste die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten, das Verlegen von Schlauchleitungen und die Vornahme von 2 Strahlrohren erfolgen. Der Angriffstrupp war mit schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung ausgestattet. Zusätzlich musste eine Verkehrsabsicherung aufgebaut werden. Im Anschluss an den Löschaufbau eine Saugleitung mit 4 Saugschläuchen innerhalb 160 Sekunden gekuppelt werden Der Prüfung unterzogen sich: Sebastian Jasinsky (Stufe 1, Ü40), Claus Meyer (Stufe 1, Ü40), Matthias Müller (Stufe 2, Ü40), Marco Schuminetz (Stufe 5), Daniel Brearly, Florian Pawluk (beide Stufe 4), Michael Pohle, Patrick Weinberger, Korbinian Lauerer, Elias Rösch, Christan Kraus (alle Stufe 2), Paul Jasinsky und Lukas Kellner (beide Stufe 1). Die beiden Jugendlichen absolvierten ihrer erste Leistungsprüfung. Im Rahmen einer Abschlussbesprechung dankten die Schiedsrichter allen Prüflingen für die saubere und in der Höchstzeit abgelegte Arbeit. Lob und Anerkennung gab es auch vom Stellv. Kommandanten Christoph Erras und von Vorstand Nico Schuminetz.
Bei ihrer Jahreshauptversammlung ehrte die Freiwillige Feuerwehr einige Mitglieder für ihre langjährige Treue. Von links: Bürgermeister Hermann Falk, stellv. Kommandant Christoph Erras, KBI Michael Iberer, 1. Kommandant Sebastian Jasinsky, Heiner Fleischmann (60 Jahre), Josef Lang (50 Jahre), Markus Tomala (25 Jahre aktiver Dienst), 2. Vors. Thomas Maier, Walter Wiesinger (60 Jahre), stellv. Kommandant Daniel Brearley, 1. Vors. Nico Schuminetz. (Bild: Robert Scheuerer)

Feuerwehr muss während der Jahreshauptversammlung ausrücken

Es kommt nicht allzu häufig vor, dass Feuerwehrleute während ihrer Jahreshauptversammlung zu einem Einsatz ausrücken müssen. Bei der Hirschauer Feuerwehr war das dieses Jahr der Fall. Während Kommandant Sebastian Jasinsky seinen Bericht gab, schrillte der Alarm im Feuerwehrhaus. Gemeldet wurde ein Großbrand in einer Scheune in Ehenfeld. Vor Ort stellte sich die Lage weniger dramatisch dar. Die Ehenfelder Wehr konnte den Brand löschen. Die Hirschauer Feuerwehrleute setzten ihre Versammlung mit einer Stunde Verzögerung fort. Aktuell zählt die Wehr, so Vorstand Nico Schuminetz, 209 Mitglieder. Sie teilten sich auf in 62 aktive, 19 Kinder, 106 fördernde und 22 passive Mitglieder, darunter 5 Ehrenmitglieder. Sein Bericht zeugte von einem regen Vereinsleben. Als Highlights nannte er das traditionelle Maifest, die Tagesfahrt zu den Felsenkellern in Schwandorf und den anschließenden Besuch bei der Feuerwehr Pentling, das sehr gut besuchte Ferienprogramm sowie das Freundschafts- und Grenzlandtreffen mit der FW Kohlberg. Man habe das 125-Jährige der FW Etsdorf besucht, sich zu einem Grillfest , zum Fischessen, zur Weihnachtsfeier, zum Schlachtschüsselessen und zum Faschings-Stammtisch getroffen. Am Ehrungsabend konnten die zu Ehrenden leider krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Herzlichen Dank sagte Schuminetz einem Hirschauer Busunternehmen, das sechs neue Reifen für den Dodge spendiert hat. Ehrenvorstand Michael Schuminetz bedankte sich beim scheidenden Bürgermeister Hermann Falk für die sehr gute Zusammenarbeit während dessen Amtszeit.
Das Faltbecken im Übungseinsatz (Bild: Josef Giehrl)

Mit Güllefass zur Waldbrandübung in Steiningloh

Mit Güllefässern und einem Faltbecken haben die Feuerwehren Steiningloh-Urspring und Hirschau eine gemeinsame Übung durchgeführt. Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben gezeigt, dass es immer wichtiger wird, sich mit diesem Thema zu befassen und mit Übungen den Ernstfall zu üben. Bei Dunkelheit wurde ein Wald – und Flächenbrand simuliert. Vor allem für große Einsatzfahrzeuge ist die Zufahrt in den unwegsamen Gelände im Waldgebiet zu den Flächenbränden nicht immer möglich. Die Ortswehr Steiningloh-Urspring spielt in diesem Fall aufgrund ihrer fundierten Ortskenntnisse, das Wissen über nahegelegene Zufahrtsstraßen und Entnahmestellen für Löschwasser, eine wichtige Rolle bei der Brandbekämpfung im Waldgebiet. Die FF Hirschau baute für den Flächenbrand ein Faltbecken mit 5000 Liter Fassungsvermögen an einer zugänglichen Stelle auf. Sehr wichtig für den Aufbau des Faltbeckens bei Nacht war eine gute Ausleuchtung des Platzes durch die Hirschauer Kameraden. Nachdem eine geeignete Zufahrt ausfindig gemacht wurde, begannen die Feuerwehrmänner, im laufenden Ringverkehr mit 4 Schleppern und Güllefässern (5000 Ltr. und 6000 Ltr.) aus nahegelegen Weihern Wasser anzusaugen und das aufgebaute Faltbecken zu befüllen, Die Ortswehr saugte mit der TSF aus dem aufgestellten Faltbecken und bekämpfte in unwegsamem Gelände mit 2 C-Strahlrohren und einem Düsenschlauch den simulierten Flächenbrand. Das Zusammenspiel der beiden Wehren hat laut 1.Kdt. Josef Giehrl (FF Steiningloh-Urspring) und 2. Kdt. Daniel Brearley (FF Hirschau) bestens geklappt.
Zufriedene Gesichter nach dem Wissenstest. Von li. KBM Marco Weiß, KBI Michael Iberer, Kommandant Christian Lenk. Von li. Jugendwart u. 2. Kommandant Klaus Schlosser, Ausbilder Andre Schlaffer, Kommandant Sebastian Jasinsky, Ausbilder Florian Pawluk und stellv. Jugendwart Sebastian Braun. (Bild: Fritz Dietl)

Erfolgreiche Zusammenarbeit der Jugendwehren.

Zum Ende des Jahres konnten die Mitglieder der Hirschauer und Ehenfelder Jugendwehren dass im Verlauf des Jahres angeeignete Wissen zeigen. Im Ehenfelder Gemeinschaftshaus legten sie den jährlichen Wissenstest ab. Da das Thema Fahrzeugkunde war, mussten bei der Prüfung Fragen zu Fahrzeugbesatzungen, Sitzordnungen und Beladungen der verschiedenen Fahrzeuge benannt werden. Zusätzlich mussten sie den Gruppen: Einsatzfahrzeuge, Feuerlöschfahrzeuge, Hubrettungsfahrzeuge, Rüst- und Gerätefahrzeuge zugeordnet werden. Außerdem wurden Funkrufnamen abgefragt und die Teilnehmer der Stufe 4 mussten sich auch noch einem praktischen Test unterziehen. Vorbereitet hatten die weiblichen und männlichen Teilnehmer die Jugendwarte Felix Hiemer und Sebastian Braun (Hirschau), sowie Klaus Schlosser (Ehenfeld) zusammen mit einem Ausbilderteam. Die Zusammenarbeit klappte hervorragend und machte den jungen Feuerwehrlern großen Spaß. Die beiden Schiedsrichter Kreisbandinspektor Michael Iberer und Kreisbrandmeister Marco Weiß lobten nach der Prüfung die sehr guten Leistungen aller Teilnehmer. Von den 10 Teilnehmern der Ehenfelder Jugendwehr legten drei die Stufe 1, zwei die Stufe 2 und fünf die Stufe 4, ab. Von den sechs Hirschauer Jugendlichen wurden vier in der Stufe 1 und zwei in der Stufe 2 geprüft. Nach der erfolgreichen Prüfung dankten die beiden 1. Kommandanten Sebastian Jasinsky (Hirschau) und Christian Lenk (Ehenfeld) den Teilnehmern für die geopferte Freizeit, für die Vorbereitung auf die Prüfung und luden zu einer Brotzeit ein.
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