Für einen zünftigen Wanderer gibt es kein schlechtes Wetter, sondern allenfalls unzweckmäßige Kleidung: Trotz leichten Regens ließen sich die Grafenwöhrer Wanderfreunde die heitere Stimmung beim Volkswandertag in Kirchenthumbach nicht streitig machen. Mit einer großen Abordnung erkundeten sie die sanften Hügel, Weiher und Marterl der Feld- und Waldfluren rund um die Marktgemeinde, die der Kirchenthumbacher Partnerverein mit zwei bestens ausgeschilderten Routen von sechs und elf Kilometern Länge erschlossen hatte. Auch diesmal hatte das Organisationsteam am Start- und Zielpunkt beim Sportheim und an den Verpflegungsstationen entlang der Strecken für das leibliche Wohl gut gesorgt, und überdies hielt Stephan Schmidt als Vorsitzender des Gastgebervereins noch eine Überraschung für die Grafenwöhrer bereit: Als teilnehmerstärkste auswärtige Gruppe hatten sie sich den ersten Preis, ein Fünf-Liter-”Hopfenbrause”-Fässchen, verdient. Bei ausgiebigen Gesprächen mit den anderen Teilnehmern klang der Wandertag harmonisch aus. Erfreut nahmen die Wanderfreunde aus der Garnisonsstadt zur Kenntnis, dass ihre Kirchenthumbacher Kameraden beschlossen hatten, nicht verzehrte Speisen an eine Jugendhilfeeinrichtung zu spenden: So konnten sich hilfsbedürftige Kinder über ein schmack- und nahrhaftes Frühstück freuen.