Das nächste trialogische Psychoseseminar in Schwandorf beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen eine Psychose erleben und wie sie sich später an diese Zeit erinnern. Unter dem Titel „Psychose und Erinnerungsarbeit“ geht es darum, unterschiedliche Wahrnehmungen und Erinnerungen miteinander in Beziehung zu setzen und darüber ins Gespräch zu kommen. Das Seminar findet am Dienstag, 10. November, von 16.15 bis 17.45 Uhr in der Volkshochschule Schwandorf in der Kirchengasse 1, Seminarraum 108, statt. Akute Psychosen können große Verwirrung auslösen und nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch Angehörige, nahestehende Menschen und das versorgende Umfeld betreffen. Im Mittelpunkt steht der offene Austausch darüber, was während einer Psychose geschehen ist, wie Betroffene das Erlebte erinnern und wie Angehörige oder andere Miterlebende die Situation wahrgenommen haben. Das trialogische Format bringt Menschen mit Psychoseerfahrung, Angehörige, Fachkräfte und weitere Interessierte zusammen. Die unterschiedlichen Perspektiven sollen Raum erhalten, um Erfahrungen besser zu verstehen und einen respektvollen Umgang mit den jeweiligen Sichtweisen zu ermöglichen. Moderiert wird die Veranstaltung von Josef Lanzinger und Michael Schmid vom Schwandorfer Diakonie Zentrum. Veranstalter ist die Volkshochschule Schwandorf in Kooperation mit der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Schwandorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.