02. Oktober 2026, 19 Uhr: Bei der Langen Nacht der Demokratie geht es um Streitkultur im Netz, Meinungsfreiheit und Verantwortung. Impro-Theater und Workshop ergänzen die Diskussion.
Wie Debatten im Netz eskalieren und wie aus Streit kein persönlicher Angriff wird, steht im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion bei der Langen Nacht der Demokratie. Die Veranstaltung findet am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19 Uhr im Verlagsgebäude von Oberpfalz-Medien in der Weigelstraße 16 statt.
Unter dem Titel „Streitkultur oder Shitstorm? Demokratie im digitalen Alltag“ kommen verschiedene Perspektiven aus Journalismus, junger politischer Lebenswelt, Medienpsychologie, Soziologie sowie Zivilgesellschaft und Bildungsarbeit zusammen. Mit dabei sind Philipp Reich vom Jugendmedienzentrum T1 in Tirschenreuth, die Weidener Pfarrerin Christiane Weber und Katharina Diertl aus Eschenbach. Moderiert wird die Diskussion von Claudia Moser, die zugleich die journalistische Perspektive vertritt.
Ergänzt wird die Podiumsdiskussion durch Improtheater-Szenen, die Situationen aus dem echten Alltag aufgreifen. Das Publikum ist eingeladen, sich einzumischen und Fragen zu stellen.
Bereits am Nachmittag lädt das Ue-Theater aus Regensburg von 14–17 Uhr zu einem Workshop ein. Gemeinsam entwickeln die Teilnehmenden aus eigenen Erfahrungen oder beobachteten Alltagssituationen Dialoge und Szenen für die spätere Aufführung. Zum Einsatz kommt dabei das Forumtheater, eine theaterpädagogische Methode des brasilianischen Theaterpraktikers Augusto Boal.
Für den Workshop sind fünf bis 20 Teilnehmende vorgesehen. Eine Anmeldung ist unter marketing@oberpfalzmedien.de erforderlich.