19 Erstklässler starten an der Grundschule Püchersreuth ins Schuljahr 2026/27 (Bild: Elisabeth Kroeker)

Mit bunten Schultüten ins Abenteuer

Aufgeregte Gesichter und strahlende Augen – für die neuen Erstklässler begann ein ganz besonderer Tag. Gemeinsam mit ihren Eltern starteten die 19 Schulanfänger mit einem feierlichen Gottesdienst in ihre Schulzeit. Unter dem Leitgedanken „Gott geht mit – jeden Schritt” wurden die Kinder ermutigt, ihren neuen Weg zuversichtlich und voller Vertrauen zu gehen. Persönliche Segenswünsche begleiteten sie dabei auf ihrem ersten Schritt in einen neuen Lebensabschnitt. Anschließend wurden die ABC-Schützen in der Turnhalle von Konrektorin Elisabeth Kroeker herzlich begrüßt. „Heute beginnt für euch ein neues Abenteuer. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch zu lernen, zu lachen, zu staunen und viele schöne Erinnerungen zu sammeln.” Die Freude war spürbar, als die Kinder mit ihren liebevoll gestalteten und prall gefüllten Schultüten im Mittelpunkt standen. Nun ging es mit Klassenlehrerin Frau Barbara Förster ins Klassenzimmer. Dort wartete die erste Unterrichtsstunde auf die Schulanfänger. Zuerst wurden die Namensschilder gelesen und jeder suchte seinen Platz. Natürlich wurden auch die vielen bunten Schultüten ausgiebig bewundert und das neue Klassenzimmer neugierig erkundet. Eine spannende Geschichte sorgte für eine gemütliche erste Unterrichtsstunde, bevor die Kinder selbst kreativ werden durften und ein Bild malten. Gemeinsam wurde außerdem ein Mutmachspruch gelernt, der die Schüler und Schülerinnen durch ihre erste Schulzeit begleiten soll. Zum Schluss durfte jedes Kind seine erste Hausaufgabe mit nach Hause nehmen – ein kleiner, aber wichtiger Schritt hinein in den Schulalltag. Ein besonderer Dank galt dem Elternbeirat mit der Vorsitzenden Frau Marina Schönberger für die reichhaltige Bewirtung der Familien. Wir wünschen unseren Erstklässlern viel Freude, Neugier und schöne Erlebnisse auf ihrem Weg durch die Grundschulzeit!
Trotz Regen waren zahlreiche Gläubige zur Segnung des Altares gekommen. (Bild: Klaus Kuran)

Neu angelegter Pfarrgarten als Ort der Hoffnung und der Gemeinschaft

Nach dem Abriss des baufällig gewordenen „Jugendheims“ und Pfarrstadels im Frühjahr 2024 begannen innerhalb der Kirchenverwaltung Püchersreuth die Planungen für eine Neugestaltung der Baugrube. Alle Arbeiten wurden ausgeschrieben und an ortsansässige Firmen vergeben. Im Herbst 2025 begannen schließlich die Geländearbeiten und der Trockenmauerbau, die Granitsäulen für den Zaun wurden gesetzt. Im Frühjahr 2026 wurde der Lärchenholzzaun ganz im Sinne des Denkmalschutzes angebracht, der Humus planiert, die Zufahrt von der Kirchenstraße gepflastert, Rasen ausgesät und das Beet innerhalb der Trockenmauer mit Stauden bepflanzt. Einiges geschah in Eigenleistung. Schließlich wurde eine „Altarinsel“ aus den beim Abbruch freigelegten Steinplatten angelegt, ebenso entstand ein Steinaltar aus Granit. Zuletzt wurden ein weithin sichtbares Lärchenholzkreuz angebracht und Sitzgelegenheiten für Pfarrer und Ministranten aufgestellt. Nach anfänglicher Skepsis der Püchersreuther erhielt der gedeihende Pfarrgarten viel Zustimmung und Lob von Spaziergängern, Joggern und Gottesdienstbesuchern. Die Kirchenverwaltung Püchersreuth konnte auch am Freitag vor der für den 13. September geplanten Segnung und Einweihung auf einen großen Trupp ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bauen, die Sträucher zurückschnitten, Unkraut jäteten, Mulch ausbrachten, Beete in Ordnung brachten und den Altarplatz innerhalb der blühenden Stauden vorbereiteten. Leider spielte am Sonntag das Wetter nicht mit. Obwohl alles im Freien vorbereitet war, wurde der Gottesdienst wegen des Regens in der Kirche abgehalten. Viele Gläubige aus der Pfarrei, zahlreiche Gemeinderäte, Vertreter der Firmen und alle Ministranten waren anwesend. Pfarrer Nowotny sprach in seiner Predigt über die sich im Garten ausdrückende Hoffnung angesichts der Ängste und Probleme unserer Zeit. Im Buch Genesis gab Gott den Menschen den Garten Eden. Er wünschte sich, dass der Garten in der Ortsmitte ein Ort der Gemeinschaft und des Miteinanders würde. Ferner dankte er „für das gemeinsame Ringen“ um gute Lösungen der Kirchenverwaltung und den Vertretern der Firmen. Im Regen gingen die Gläubigen dann miteinander hinaus zur Segnung des Altares. Im Anschluss an die Feier bot der Pfarrgemeinderat im Carport Würstel und Getränke an. Die Besucher rückten so zusammen, dass niemand nass wurde. Fotos vom alten Pfarrgarten, den baulichen Maßnahmen sowie von der Feier können noch einige Tage in der Pfarrkirche betrachtet werden.


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Die Dorfspatzen bedanken sich bei Anna-Lena Rupprecht. (Bild: Sebastian Schell)

Dorfspatzen aus der Gemeinde Püchersreuth sorgen im neuen Outfit für Stimmung

Die Dorfspatzen mit Kindern aus Püchersreuth, Ilsenbach und Wurz sind kein gewöhnlicher Chor und beleben bei vielen Projekten den Ortsbereich Püchersreuth. Wenn man an einem Samstagvormittag in der Ortsmitte von Wurz vorbeikommt, ist das fleißige Proben der Püchersreuther Dorfspatzen unüberhörbar. Aus dem Gemeindehaus in Wurz erklingen jeden Samstagvormittag fröhliche und schwungvolle Lieder. Das bedeutet auch, dass die Dorfspatzen wieder für ein Projekt trainieren. Der Chor von Leiterin Stefanie Treml ist kein stetiger Verbund, sondern wird seit dem Beginn im Herbst 2022 für jede Veranstaltung neu zusammengestellt. Die Sänger und Sängerinnen zwischen 5 und 99 Jahren müssen sich somit nicht fest verpflichten, sondern können je nach Interesse beim passenden Musik-Angebot mitwirken. Beispielsweise untermalte der Chor das Püchersreuther Krippenspiel bei der weihnachtlichen Christmette, Erntedank oder das Adventsfenster. Aktuell steht der Auftritt beim Quirinfest am Sonntag, 19. Juli um 16 Uhr im Fokus, für welchen gerade fleißig geprobt wird. Mit einer Miniklangschale sorgt Treml zuerst für Ruhe und Disziplin und jeder Teilnehmer stellt sich zu Beginn um 10 Uhr vor. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sich das Kindergartenkind oder einer der vielen Erwachsenen vorstellt. Alle sind gleich und verbindet vor allem eines – die Freude am Singen. Das Repertoire der Dorfspatzen reicht dabei von klassischen Kinderliedern und fröhlichen Volksliedern bis zu aktuellen Chart-Songs. Auch an diesem Samstag kommt sofort Stimmung in die Bude und alle 45 Teilnehmer sind mit Eifer dabei. Noch freudiger wird die Stimmung dann als sich Treml für den gesamten Chor bei Anna-Lena Rupprecht bedankt. Die Wurzerin bedruckte für die Sänger bunte Dorfspatzenshirts, welche bereits von den Kindern stolz getragen werden. Als Dankeschön überreichte der Chor einen Eisgutschein. Die Shirts sollen dann auch erstmals beim Quirin-Fest zum Einsatz kommen und den Auftritt der Musiker abrunden.
Von links nach rechts: Josef Bonczyk, Stefan Lukas, Anita Fritsch, Maria Sauer, Maria Stehle, Bürgermeisterin Michaela Treml, MdB Nicole Bäumler (Bild: Max Treml)

255 Jahre Treue zur SPD – Ortsverein Püchersreuth ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen eines Ehrenabends im Sportheim ehrte der SPD-Ortsverein Püchersreuth insgesamt sechs langjährige Mitglieder für zusammen 255 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Für 55 Jahre Treue zur Partei wurde Anita Fritsch ausgezeichnet. Bereits seit 50 Jahren gehören Maria Stehle, Johanna Haner und Josef Bonczyk der SPD an. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Stefan Lukas sowie Maria Sauer zurückblicken. Die Vorsitzende Maria Sauer dankte den Geehrten für ihre jahrzehntelange Treue zur Partei sowie für die engagierte Mitarbeit im Ortsverein. Als Anerkennung erhielten die Jubilare Urkunden, Ansteckbroschen in Gold beziehungsweise Silber sowie ein kleines Geschenk. Die stellvertretende Vorsitzende Michaela Treml, die inzwischen das Amt der Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Püchersreuth übernommen hat, berichtete über ihre ersten Wochen im neuen Amt und gab dabei interessante Einblicke in ihre bisherigen Erfahrungen. Als Ehrengast gratulierte die Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler dem Ortsverein zum großartigen Wahlerfolg und lobte die engagierte Arbeit des fleißigen SPD-Ortsvereins Püchersreuth. In einem ausführlichen Bericht schilderte sie zudem ihre Arbeit im Bayerischen Landtag und vermittelte den Gästen interessante Einblicke in die vielfältigen und nicht immer einfachen Aufgaben einer Landtagsabgeordneten. Ein gemeinsames Essen rundete den gelungenen Ehrenabend in geselliger Atmosphäre ab.
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