Ausgerechnet das 30-jährige Jubiläum des Schlössl-Gottesdienstes musste wegen Regenwetter in der Kirche gefeiert werden - die Gemeindemitglieder kamen gerne zum mitfeiern! (Bild[M]: Isgard Forschepiepe )

Evangelische Gemeinde Groschlattengrün feiert ihr Jubiläum des Schlössl-Gottesdienstes in der Kirche

Nicht gut meinte es das Wetter mit dem geplanten 30-jährigen Jubiläum des Schlössl-Gottesdienstes in Groschlattengrün. Gerade am Sonntagvormittag schickten die Regenschauer die Evangelische Kirchengemeinde der Friedenskirche für ihren Jubelgottesdienst ins trockene Kirchengebäude und die neu aktivierte Bauwagen-Kirche blieb allein auf dem Platz beim Wasserbassin. Trotzdem waren etliche Besucher gekommen um zu feiern. Pfarrer Dr. Silfredo Dalferth begrüßte zunächst den Ehrengast Pfarrer Roth mit Ehefrau – er initiierte damals dieses Format eines Freiluftgottesdienstes in der Gemeinde. Sein besonderer Dank ging auch an Siegfried Malzer aus Pechbrunn, der ein neues Holzkreuz mit Inschrift der Gemeinde gespendet hatte, nachdem das alte Kreuz morsch geworden war. Des Weiteren stellte Pfarrer Dalferth Pfarrerin Lisa Keck vor, sie kommt neu nach Marktredwitz. Ein weiterer Dank galt dem Posaunenchor, der die musikalische Umrahmung übernahm. Pfarrer Dalferth bezog sich in seiner Predigt auf den Psalm, der als Spruch auch auf dem Holzkreuz im Ortsteil Schlössl steht. Nach dieser rief er die zukünftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Gemeinde in den Altarraum, da diese zu diesem Anlass traditionell der Gemeinde vorgestellt werden. Symbolisch überreichte er jedem ein Notizbüchlein. Der Gottesdienst schloss mit einem Grußwort von Pfarrer Roth, der einige Episoden und Erinnerungen aus seiner Zeit in Groschlattengrün mit der Gemeinde teilte. Das versprochene Weißwurst-Frühstück fand dann anschließend im angrenzenden Schützenhaus statt, wo sich die Gemeinde bis in die Mittagsstunde zu einem fröhlichen Beisammensein traf.
Einen gemeinsamen Gottesdienst feierten die Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden mit den „Grünen” Konfirmanden in der Friedenskirche Groschlattengrün: 70 Jahre und Gnadenkonfirmation, 65 Jahre und Eiserne Konfirmation, 60 Jahre und Diamantene, 50 Jahre und Goldene und 25 Jahre Silberne Konfirmation. (Bild: Isgard Forschepiepe)

Zwölf Jubelkonfirmandinnen und Konfirmanden in Groschlattengrün

Mit einem feierlichen Einzug in die Friedenskirche in Groschlattengrün begann der Gottesdienst zur Jubelkonfirmation. Pfarrer Dr. Silfredo Dalferth begrüßte die Jubilarinnen und Jubilare der Gnadenen, Eisernen, Diamantenen, Goldenen, Silbernen Konfirmation. Begleitet wurde diese von Grünen Konfirmandinnen und Konfirmanden und Vertretern des Kirchenvorstandes. In seiner Predigt betonte Pfarrer Dr. Silfredo Dalferth, dass man als Mensch kein „Sein” ist sondern dass Menschsein ein „Werden” ist. Pfarrer Dalferth blickte daraufhin auf frühere Konfirmandinnen und Konfirmanden in seiner Tätigkeit als Pfarrer zurück, erzählte vom Wiedersehen mit manchen als Erwachsene und äußerte die Zuversicht, dass junge Menschen durchaus ihren Weg machen. Der Segen Gottes soll dabei stärken. Das Gedächtnis der Konfirmation feierten: 70 Jahre Gnadenkonfirmation: Annemarie Riedl, 65 Jahre Eiserne Konfirmation: Frieda Häcker, nicht auf dem Bild Karl Gadelmeier, 60 Jahre Diamantene Konfirmation: Inge Landgraf, Ernst Neumann, Friedrich Nothaft, nicht auf dem Bild Jutta Flick, 50 Jahre Goldenen Konfirmation: Günter Braun, Beate Hilpert, Ingrid Köstler (Pechbrunn), Delef Syring. 25 Jahre Silberne Konfirmation: Kathrin Koller, Christine Kuchta, Ingeborg Rögner. Mit der Überreichung einer Urkunde und der Verlesung der jeweiligen Konfirmationssprüche wurde an das damalige Ereignis erinnert. Die Grünen Konfirmanden von 2026 wurden von Moritz Schübel, Sebastian Röber und Natalie Dehmel vertreten. An dieser Stelle wurde auch der Verstorbenen Jubilare gedacht. Nach dem Gottesdienst nahmen die Jubelkonfirmandinnen und -Konfirmanden noch die Glückwünsche der Gemeinde entgegen und trafen sich für ein gemeinsames Foto auf dem Kirchplatz.


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