„Unfall, Brand, plötzlicher Tod und was dann?” – unter diesem Titel lud die Kolpingsfamilie Pfreimd am Freitag, den 16. Oktober, zu einem Vortragsabend in den Pfarrsaal ein. Referent war Dekan Michael Hirmer, Notfallseelsorger und Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Landkreis Schwandorf.
Vorsitzender Georg Hirmer konnte zu Beginn zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer begrüßen. Unter den Gästen waren viele Kameradinnen und Kameraden der Blaulichtorganisationen, insbesondere der Feuerwehren Pfreimd, Iffelsdorf und Saltendorf, der Wasserwacht sowie des Bayerischen Roten Kreuzes.
In seinem kurzweiligen und zugleich informativen Vortrag erläuterte Michael Hirmer die besonderen Ansprüche und Anforderungen der PSNV. Sie richtet sich zum einen an Betroffene, also Menschen, die als Zeugen oder durch persönliche Nähe psychisch von einer Schadenslage getroffen sind. Zum anderen gilt sie den Einsatzkräften selbst, die im Dienst dramatische Erlebnisse verarbeiten müssen. Gerade diese zweite Gruppe, so wurde deutlich, braucht ebenso verlässliche Unterstützung wie die unmittelbar Betroffenen.
Zum Abschluss stand der Dank im Mittelpunkt: Michael Hirmer würdigte das Engagement der vielen Ehrenamtlichen und das professionelle Vorgehen der gesamten Blaulichtorganisationen, ohne die eine Hilfe in Notlagen nicht möglich wäre.
Der besondere Abend fand großen Anklang bei der Bevölkerung und machte deutlich, wie wichtig es ist, dass auch die Seele nach einem Schicksalsschlag nicht allein bleibt.