Kreuzweg zum Vogelherd in Plößberg hergerichtet

von Florian Trißl

Hier setzt Siegfried Sollfrank die Bilder wieder in die Kreuzwegstationen ein. (Bild: Jörn Schedl)
Hier setzt Siegfried Sollfrank die Bilder wieder in die Kreuzwegstationen ein. (Bild: Jörn Schedl)
Hier setzt Siegfried Sollfrank die Bilder wieder in die Kreuzwegstationen ein. (Bild: Jörn Schedl)

Seit 2002 säumen Kreuzwegstationen im Freien den Weg von der Dreihöfer Straße hinauf zum Vogelherd in Plößberg. Am höchsten Punkt bildet ein großes Granitkreuz die letzte Station. In diesem Jahr sorgte der gelernte Porzellanmaler Siegfried Sollfrank dafür, dass die Bilder der Stationen wieder in neuem Glanz erstrahlen. Zudem wurden beschädigte Glasscheiben ersetzt und die Granitsäulen gereinigt. Gemeinsam mit seiner Frau investierte er viele Arbeitsstunden in den Kreuzweg. Weitere Helfer sorgen seit vielen Jahren regelmäßig für saubere Säulen und prüfen, ob die Bilder und Glasscheiben in Ordnung sind.

Bereits 1994 äußerte der damalige Pfarrer Felix Meier den Wunsch, in Plößberg einen Kreuzweg zu errichten. Fast zehn Jahre später, am 14. April 2002, weihte der damalige Bischof Manfred Müller den Kreuzweg von der Dreihöfer Straße bis zum höchsten Punkt am Vogelherd ein.

Josef Eismann fertigte damals die Granitsäulen. Plößberger Laienschnitzer schufen die Holzbilder für die Kreuzwegstationen, die Kirchenmaler Hans Schnurrer anschließend kolorierte. Trotz der regelmäßigen Pflege war es heuer notwendig, die Bilder zu überarbeiten, Glasscheiben auszutauschen und die Säulen zu reinigen.

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