Ein Kinderkonzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks begeistert die Schülerinnen und Schüler
Was haben ein Karton, eine Querflöte und ein Schlagzeug gemeinsam? Ganz einfach: Mit allen dreien kann man Musik machen! Das erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Max-Josef-Grundschule am 7. Oktober bei einem ganz besonderen musikalischen Erlebnis. Die Musikerinnen und Musiker des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks machten mit ihrem Kinderkonzert „Kartons und Querflöte“ Station an der Schule und nahmen die Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 mit auf eine ebenso unterhaltsame wie spannende Entdeckungsreise durch die Welt des Schlagzeugs.
Mit viel Witz, Spielfreude und einer gehörigen Portion Neugier zeigten die Musiker, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Musik zu machen. Dabei ging es längst nicht nur um klassische Schlaginstrumente: Die Kinder erfuhren, wie unterschiedlich Gegenstände klingen können und dass man mit Fantasie und offenen Ohren beinahe überall Musik entdecken kann.
Wie klingt eigentlich Regen? Was kann man mit einem Karton anfangen? Und warum sind Schlagzeugschlägel bunt? Auf diese und viele weitere Fragen bekamen die Kinder überraschende und spannende Antworten. Natürlich blieb es nicht beim Zuschauen und Zuhören: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst ausprobieren, mitmachen und erleben, wie aus Geräuschen und Rhythmen Musik entsteht.
Für die musikalische Reise sorgten Natalie Schwaabe (Querflöte) sowie Guido Marggrander, Christian Pilz und Jürgen Leitner am Schlagzeug. Bereits nach den ersten Takten hatten sie die Kinder in ihren Bann gezogen. Gebannt verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Geschehen, lauschten konzentriert den unterschiedlichen Klängen und ließen sich von der sichtbaren Freude der Musiker anstecken.
Besonders beeindruckend war, mit welcher Aufmerksamkeit die Kinder bei der Sache waren. Vom ersten Moment an herrschten gespannte Konzentration, große Neugier und vor allem jede Menge Freude an der Musik. Dabei gelang es den Musikerinnen und Musikern auf spielerische Weise, den Kindern zu vermitteln, dass Musik nicht nur aus Noten und Instrumenten besteht, sondern überall entstehen kann – wenn man genau hinhört und sich darauf einlässt.
So wurde aus einem Konzert eine musikalische Entdeckungsreise, bei der die Kinder nicht nur Zuhörerinnen und Zuhörer waren, sondern selbst zu kleinen Klangforscherinnen und Klangforschern wurden.
Am Ende waren sich wohl alle einig: Musik kann überraschend, witzig, spannend und manchmal sogar ganz schön verrückt sein – und ein Karton kann tatsächlich genauso interessant sein wie eine Querflöte.