Bei der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Jungen Union Amberg-Sulzbach und der JU Amberg haben die 70 Anwesenden Mitglieder auf ein ereignisreiches und politisch erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Zahlreiche Mitglieder sowie Gäste waren am Freitagabend im Jörgis zusammengekommen, um Bilanz zu ziehen und den Blick auf die kommenden Aufgaben zu richten.
Die Kreisvorsitzenden Henner Wasmuth und Florian Füger eröffneten die Versammlung mit einem Rückblick auf die vergangenen Monate. Besonders hoben sie die intensive Arbeit der Ortsverbände sowie die erfolgreichen Wahlkämpfe hervor.
Henner Wasmuths Dank galt dabei ausdrücklich auch den Bürgermeisterkandidaten und allen ehrenamtlichen Unterstützern. Die Wahlergebnisse wurden insgesamt sehr positiv bewertet – insbesondere Bayerns bestgewählte JU-Stadtratsliste in Amberg sowie die starke Kreisliste in Amberg-Sulzbach wurden als bedeutende Erfolge hervorgehoben.
In Amberg-Sulzbach stellt die Junge Union Amberg-Sulzbach zukünftig 51 kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger. Im Stadtrat von Amberg ist die Junge Union mit 3 Stadträten vertreten.
Auch Florian Füger zog eine positive Bilanz. Er bedankte sich insbesondere bei den Ortsverbänden Bergsteig und Ammersricht für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit über Ortsverbandsgrenzen hinweg. Mit einem anspruchsvollen Wahlkampf sei mit 7,8 Prozent ein starkes Ergebnis erzielt worden.
Ein Höhepunkt des Abends war ein Video-Bildrückblick, der die vergangenen Wahlkämpfe und zahlreichen Aktivitäten der Jungen Union in Amberg und Amberg-Sulzbach noch einmal lebendig werden ließ. Insbesondere das jahrelange, sehr gute Miteinander zwischen Stadt und Landkreis wurde positiv betont, denn auch der Wahlkampf wurde schon gemeinsam bestritten.
In einer Blitzlichtrunde würdigte die JU-Bürgermeisterin, Elisabeth Gruber, die starke Leistung beider Kreisverbände und die hohe Präsenz junger Politikerinnen und Politiker in kommunalen Gremien. Sie betonte zugleich, wie fordernd der zurückliegende Wahlkampf gewesen sei, und ermutigte dazu, politische Chancen weiterhin aktiv zu nutzen.
Bürgermeister Martin Fleischmann hob besonders den Teamgeist hervor. Der Erfolg sei nur durch das gemeinschaftliche Engagement vieler Mitglieder möglich gewesen, betonte er mit Blick auf die starke Zusammenarbeit – insbesondere in seinem Ortsverband Ursensollen.
Die beiden Fraktionen der Jungen Union im Kreistag und Stadtrat, aber auch die zahlreichen Mitglieder in den Gemeindegremien wollen die Motivation aus dem Wahlkampf und den zahlreichen Zuspruch mitnehmen in ihre bevorstehende Arbeit. „Politik vor Ort ist ein Ehrenamt, das Zeit kostet, Arbeit mit sich bringt und vom Miteinander lebt“, betonte Florian Füger. Henner Wasmuth, der die Fraktion der JU im Landkreis bereits seit 2020 führt und seit dieser Periode als stellvertretender Landrat fungieren darf, ergänzte, dass es „Zeit für eine Verjüngung und neue Ideen ist, denn die Aufgaben werden tendenziell immer komplexer. Außerdem wollen wir alle das Beste für unsere Heimat schaffen. Daran werden wir uns auch in Zukunft messen.“
In den anschließenden Grußworten sprachen mehrere Gäste ihre Anerkennung aus. JU-Bezirksvorsitzender Matthias Meier erinnerte daran, dass auch Rückschläge wertvolle Erfahrungen mit sich bringen können, und unterstrich die Bedeutung der jungen Generation für die politische Arbeit.
Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz zeigte sich beeindruckt von den Wahlergebnissen von JU und CSU, er sprach von einem der besten Resultate seit 1996. Ohne das Engagement der Jungen Union wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.
Die beiden JU-Kreisvorsitzenden bedankten sich bei Harald Schwartz für die dauerhafte und erfolgreiche Unterstützung der politischen Jugendarbeit in der Region Amberg-Sulzbach.
Zum Abschluss der Versammlung kamen Mitglieder und Gäste bei einem gemeinsamen Helferessen mit Schnitzel, Nudeln und weiteren Speisen zusammen. In geselliger Atmosphäre ließ die Junge Union Amberg-Sulzbach und die Junge Union Amberg den Abend gemeinsam ausklingen.
Für Interessierte, egal ob an der JU oder an einem politischen Austausch zu Themen, steht die Junge Union gerne bereit.