18 Teilnehmer, spannende Prüfungen und gelebte Kameradschaft bei der SV OG Eschenbach Spannende Prüfungen, hervorragende Leistungen und gelebte Kameradschaft bei der SV OG Eschenbach
Eschenbach. Zwei ereignisreiche Tage ganz im Zeichen des Hundesports liegen hinter der SV OG Eschenbach. Bei der ARGE-Oberpfalzmeisterschaft 2026 stellten zahlreiche Hundeführerinnen und Hundeführer gemeinsam mit ihren vierbeinigen Partnern ihr Können unter Beweis. Dabei standen sportlicher Ehrgeiz, Disziplin und vor allem das Vertrauen zwischen Mensch und Hund im Mittelpunkt.
Zur Siegerehrung begrüßte die 1. Vorsitzende der SV OG Eschenbach, Tanja Gilch, die Teilnehmer, Gäste und Freunde des Hundesports. Sie blickte auf zwei spannende Wettkampftage zurück und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz. Dabei würdigte sie sowohl die sportlichen Leistungen der Teams als auch die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer.
Ein besonderer Dank galt Leistungsrichter Gerd Beck für die faire Bewertung der gezeigten Leistungen sowie Schutzdiensthelfer Dennis Rösch für seinen engagierten Einsatz. Auch dem ARGE-Vorsitzenden Arthur Pierchalla dankte Gilch für seine Unterstützung. Ebenso hob sie die Arbeit der Vereinsmitglieder hervor, die mit großem Engagement zur erfolgreichen Durchführung der Meisterschaft beigetragen hatten.
Starke Ergebnisse in der Unterordnung
In der Prüfungsstufe FCI-IBGH 1 zeigten die Teilnehmer ihr Können in der Unterordnung. Susanne Höfer erreichte mit Duke vom Fackelträger hervorragende 92 von 100 Punkten. Janine Steger-Lang erzielte mit Ludwig 86 Punkte. Ulrike Katz kam mit Kawasaki vom Gebenbacher Land auf 72 Punkte.
Auch in der Prüfungsstufe FCI-UPr 1 gab es ein ausgezeichnetes Ergebnis: Sandra Schiller überzeugte mit Dark Angel von der Burg Grafenburg und erreichte starke 96 von 100 Punkten.
Spannender Wettkampf in der FCI-IGP 3
Besonders anspruchsvoll präsentierte sich die Prüfungsstufe FCI-IGP 3. Hier mussten die Teams ihr Können in den drei Disziplinen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst unter Beweis stellen. Neben einer präzisen Ausführung waren dabei Konzentration, Ausdauer und ein harmonisches Zusammenspiel zwischen Hund und Hundeführer gefragt.
Den höchsten Punktestand in dieser Prüfungsstufe erreichte Stefan Prantl mit Chuck. Das Team erzielte hervorragende 278 von 300 Punkten.
Nur knapp dahinter folgte Ulrike Fierlinger mit Gismo vom Tegelweiher, die mit 276 Punkten ebenfalls eine starke Leistung zeigte. Antonia Bauer erreichte mit Anderl vom Bartlbauer-Hof 273 Punkte. Ebenfalls 273 Punkte erzielte Dennis Rösch mit Gasko vom Tegelweiher.
Claudia Bauer stellte sich mit Bonfire vom Bartlbauer-Hof der anspruchsvollen Prüfung und erreichte 256 Punkte.
Auch in der Begleithundeprüfung zeigten die Teilnehmer ihr Können. Claudia Bauer, Susanne Höfer, Janine Steger-Lang, die gleich zwei Hunde vorführte, sowie Nicole Schäffler stellten sich den Anforderungen. Die Prüfungen verdeutlichten, wie viel Trainingsfleiß, Geduld und gegenseitiges Vertrauen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund notwendig sind.
Präzision und Ausdauer bei den Fährtenprüfungen
Auch in den Fährtenprüfungen waren Konzentration, Ausdauer und eine ausgeprägte Nasenarbeit gefragt. Die Hunde mussten ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vorgegebene Fährte zuverlässig und konzentriert auszuarbeiten.
In der Prüfungsstufe FCI-FH 1 erreichte Tatjana Dechant mit Lupo 90 Punkte und zeigte damit eine überzeugende Leistung.
Ein herausragendes Ergebnis erzielte Peter Sagstetter mit Bella von den Söhrewölfen in der anspruchsvollen Prüfungsstufe FCI-FH 2. Mit beeindruckenden 99 Punkten gelang dem Team ein Spitzenergebnis.
Die Leistungen unterstrichen eindrucksvoll, wie viel intensive Vorbereitung und vertrauensvolle Zusammenarbeit gerade in dieser Disziplin erforderlich sind.
Mensch und Hund – ein starkes Team
Die gezeigten Ergebnisse machten deutlich, wie viel Leidenschaft, Arbeit und Zeit im Hundesport stecken. Hinter jeder Prüfung stehen zahlreiche Trainingsstunden, konsequentes Üben und eine enge Bindung zwischen Hundeführer und Hund.
Bei der Siegerehrung betonte Tanja Gilch, dass nicht allein die erreichte Punktzahl entscheidend sei. Vielmehr verdiene jeder Teilnehmer Anerkennung dafür, sich gemeinsam mit seinem Hund den Herausforderungen einer Prüfung zu stellen. Denn Hundesport bedeute weit mehr als sportlichen Wettbewerb: Er erfordere Geduld, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiges Vertrauen.
Großer Dank an alle Helfer und Unterstützer
Eine Veranstaltung dieser Größenordnung wäre ohne die Unterstützung vieler engagierter Menschen nicht möglich. Ob bei der Organisation, der Vorbereitung des Hundeplatzes, der Betreuung der Teilnehmer oder bei den zahlreichen Aufgaben im Hintergrund – viele helfende Hände trugen zum Gelingen der Meisterschaft bei.
Die SV OG Eschenbach bedankte sich deshalb herzlich bei allen Teilnehmern, Funktionären, Helfern, Mitgliedern und Gästen für ihre Unterstützung und ihren Beitrag zu zwei gelungenen Veranstaltungstagen.
Die ARGE-Oberpfalzmeisterschaft 2026 zeigte einmal mehr, wie viel Begeisterung, sportlicher Ehrgeiz und Gemeinschaftssinn im Hundesport stecken. Für die SV OG Eschenbach war die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, den Gebrauchshundesport in der Region zu fördern und die Verbundenheit unter den Hundefreunden zu stärken.
Mit der Siegerehrung gingen zwei spannende Tage zu Ende. Die SV OG Eschenbach gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren gezeigten Leistungen und bedankt sich herzlich für eine gelungene Meisterschaft.