Die vierte Klasse der Grundschule Krummennaab entdeckt, was mit unserem Abwasser passiert Regenwetter und Wasser – das passte beim Unterrichtsgang der vierten Klasse der Grundschule Krummennaab gleich doppelt! Im Heimat- und Sachunterricht beschäftigen sich die Kinder mit dem Thema Wasser. Doch was passiert eigentlich mit dem Wasser, nachdem es im Waschbecken, in der Dusche oder auf der Toilette verschwunden ist? Um diese Frage zu klären, besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin und Rektorin Kerstin Münchmeier sowie ihrer Heimat- und Sachunterrichtslehrerin Conny Schieder die Kläranlage in Krummennaab. Dort erwartete sie Klärwärter Roland Beyer, der die jungen Besucher fachkundig durch die Anlage führte. Anschaulich erklärte er die einzelnen Stationen der Abwasserreinigung. Vom Zulaufhebewerk über den Rechen bis hin zu Belebungs- und Nachklärbecken konnten die Kinder verfolgen, wie aus verschmutztem Wasser Schritt für Schritt wieder sauberes Wasser wird. Auch das Regenüberlaufbecken und der Technikraum standen auf dem Besichtigungsprogramm. Besonders beeindruckte die Klasse das computergesteuerte Schaltzentrum. Es überwacht die Anlage rund um die Uhr und meldet Störungen automatisch. So wurde deutlich, wie viel Technik und Arbeit hinter einer funktionierenden Abwasserreinigung stecken. Durch mechanische und biologische und chemische Reinigungsverfahren wird das Abwasser bis zu etwa 98 Prozent gereinigt, bevor es in die Fichtelnaab geleitet werden kann. Zum Abschluss durfte die Klasse noch Fragen stellen. Mit einem großen Applaus bedankten sich die Kinder bei Roland Beyer für die spannende Führung. Als sie die Kläranlage verließen, hatte der Regen zum Glück etwas nachgelassen. Klar war nun auch: Sauberes Wasser ist keine Selbstverständlichkeit!