Am Donnerstag, den 29. Oktober 2026 fand an der Jahngrundschule in Sulzbach-Rosenberg der Inklusionstag statt. Der stellvertretende Schulleiter Christian Hahn begrüßte die anwesenden Ehrengäste den 2. Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg Günter Koller (CSU) und die Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz (CSU) und Bernhard Heinisch (FW). Ebenso begrüßte er die Klassenleiterin einer 4. Klasse Carolin Kemmeter mit ihren Schülerinnen und Schülern und das Inklusionsbündnis Amberg-Sulzbach mit dem 1. Vorsitzenden Georg Dietrich, der stellvertretenden Vorsitzenden Stefanie Gebert und den Inklusionsbeauftragten Christina Ruppert (Sulzbach-Rosenberg) und Karin Fruth (Birgland).
Die Kinder waren ganz gespannt auf den Inklusionskoffer und die verschiedenen Stationen. Voller Elan und Tatendrang wagten sie sich mit Armschlinge und Augenbinde auf ein wackeliges Ballkissen oder erkundeten mit Augenbinde und Blindenstock das Schulgebäude. Natürlich gibt es auch Einschränkungen in den Händen die z.B. das Greifen erschweren, um das spürbar zu machen durften die Kinder mit kinderfreundlichem Besteck und verstärkten Handschuhen versuchen eine Breze zu schneiden. Wie fühlt man sich, wenn man schwerhörig ist? Auch das und vieles mehr wurde wahrnehmbar gemacht. Die Ehrengäste waren sehr interessiert und offen für das Thema Inklusion und dieses Projekt. Sie kamen mit den Kindern ins Gespräch und probierten auch selbst Stationen aus. Dr. Harald Schwartz testete verschiedene Brillen, die Augenerkrankungen simulieren, während Bernhard Heinisch in der Turnhalle mit den Schülerinnen und Schülern blind Fußball spielte. Günter Koller sagte: „ Es ist wichtig die Kinder auch schon in dem Alter für das Thema Inklusion zu sensibilisieren.”
Am Ende des Inklusionstages wurde das Erlebte zusammengefasst. Die Klasse war sich einig und bestätigte mehrfach: „ Es hat uns heute sehr viel Spaß gemacht, aber wenn man dauerhaft so eine Einschränkung hat ist das wirklich doof.” Der stellvertretende Schulleiter Christian Hahn betonte, dieses Projekt soll nun fest in den Schulalltag integriert werden.
Als Fazit kann man sagen es war ein gelungener Tag mit neuen Erfahrungen, guten Gesprächen und es wurde wieder neu das Bewusstsein für Inklusion geschaffen. Inklusion betrifft uns alle oft mal schon von heute auf morgen, durch eine Erkrankung in der Familie- oder im Bekanntenkreis, durch einen plötzlichen Unfall,… Bleiben wir offen für dieses wichtige Thema und machen uns bewusst, dass uns der Zusammenhalt stärkt. Gemeinsam sind wir stark für Inklusion!