Im Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft versammelten sich die Mitglieder des Frauenbundes Oberköblitz in der Kirche St. Emmeram in Oberköblitz zum traditionellen Oktoberrosenkranz. Gemeinsam beteten die Teilnehmerinnen zu Ehren der Gottesmutter Maria und nahmen sich Zeit für Besinnung und Gebet.
Zur Begrüßung ging Christa Appl darauf ein, dass wir uns zusammengefunden haben um Miteinander die Geheimnisse des Lebens Jesu im Rosenkranz zu betrachten. „Besonders deutlich wurde in diesem Jahr, dass der Friede in der Welt an vielen Stellen bedroht ist. Auch in unseren Familien und unseren Pfarreien”,, so Christa Appl.
Zu jedem der 5 Gesätzchen des schmerzenhaften Rosenkranzes wurde von Rita Reis eine Hinführung auf den Text des jeweiligen Gesätzchens vorgetragen. In der jeweiligen Meditation, vorgetragen von Anita Wiesent, wurde die Bitte ausgesprochen, dass Gott allen Menschen nahe sei, die Angst vor der Zukunft haben und allen helfen möge, die Herausforderungen des Lebens aus Gottes Hand anzunehmen. Es wurde auch in der Fürbitte geäußert, dass die Menschen nicht wegschauen sondern Verantwortung übernehmen sollen.
Musikalisch wurde die Rosenkranzandacht von Willibald Butz begleitet.
Im abschließenden Gebet bat Christa Appl stellvertretend für die zahlreichen Mitbetenden: „Lass uns auf Maria schauen. Lass uns handeln wie sie. Lass uns an der Seite der Menschen stehen, die unsere Hilfe und unseren Beistand brauchen. Und gib uns den Mut, manchesmal auch gegen den Strom zu schwimmen.”
Anita Wiesent beendete die Andacht mit einem Gebet für den Frieden, dass der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, über die zerstrittenen Nationen herabsinkt und dass Hass sich in Liebe verwandelt, Gewalt in Mitgefühl und Ungerechtigkeit in Gerechtigkeit.
Den musikalischen Schluss bildete das Lied zur Rosenkranzkönigin.