Der „Helle Stein“ in Steinach, Marktgemeinde Leuchtenberg ist ein imposantes Naturdenkmal. Laut Steuerkataster von 1843 wurde die Granitkuppe als Hollerstein ausgewiesen und daraus kommt der heutige Name. Das Felsen-Ensemble wirkt durch die großen Granitblöcke. Durch die Verwitterung haben die Gesteinsblöcke feine Trennfugen und die Kanten runden sich immer mehr zu. Wahrscheinlich war die Felskuppe einst frei von Gehölzen und hat als markante Erhebung die Landschaft überragt und war weit sichtbar.
Damit dieses Naturdenkmal immer gut sichtbar bleibt, dafür macht sich alljährlich der Oberpfälzer Wald (OWV) Leuchtenberg mit ihrer Vorsitzenden Andrea Krapf auf den Weg. Mit ihren Mitglieder, den fleißigen Helfern waren sie fast eine Woche am Arbeiten, damit die Granitsteine nicht verwuchern. Mit Maschinen und Gartengeräten arbeiteten sie um wilde Gewächse zu entfernen. Wetterbedingt mussten sie immer wieder die Arbeiten unterbrechen, aber am vergangenen Freitag konnten sie das Grüngut und auch den Abfall entsorgen. So können die Wanderer den Hellen Stein wieder bestaunen und auch hier rasten. Die fleißigen Helfer, alles Mitglieder des OWV, sowie auch Bürgermeister Anton Kappl, die mit ihren eigenen Geräten Hand anlegten, werden in der Kirchweihwoche, am Donnerstag, 15. Oktober mit einem Helferessen im Gasthof Maier „Lindenhof“ in Leuchtenberg belohnt, so die Vorsitzende Andrea Krapf.