Sie können heuer ihren 20. Geburtstag feiern – die „Happy Voices“! Der Name des Chores ist zugleich Programm. Den Beweis dafür erbrachten Dirigentin Andrea Eichenseer und ihr Ensemble einmal mehr letzten Sonntag bei ihrem Konzert. Die Aula der Grund- und Mittelschule war bis auf den letzten Platz besetzt, als Vorstand Stefan Bauer unter den Besuchern besonders 2. Bürgermeisterin Elisabeth Kraus, Pfarrer Helmut Prügel und Pastoralreferent Stefan Dotzler begrüßte. Sein Extra-Willkommen galt Nina Watzinger, der Dirigentin des befreundeten „Rainbowchors“ aus der Gemeinde Buchberg in der Schweiz. Mit dem Lied „Tage wie diese“ der Band „Tote Hosen“ gelang dem Chor ein eindrucksvoller Einstieg, bevor Stefan Reindl die Moderation der Veranstaltung übernahm – eine Aufgabe, die er vom ersten bis zum letzten Song ausgezeichnet erfüllte. Je nach Stück dynamisch, exakt und einfühlsam ließ der Chor die Songs „Mamma Mia“, „California Dreamin’“, „That’s What Friends Are For“ und „Westerland“ folgen. Dafür erntete man ebenso großen Applaus wie für die folgenden Stücke „A Million Dreams“, „Can You Feel the Love Tonight“, „Ain’t No Mountain High Enough“ und „Circle of Life“. Wie schon vor Konzertbeginn konnten sich das Publikum während der Pause mit (kostenlosen) Häppchen und Getränken stärken. Den zweiten Teil eröffnete der Chor mit „You Raise Me Up“. Es folgten „Lean on Me“ und „The Time Warp“. Abgerundet wurde der Melodienreigen mit dem Titel „Don’t Stop Believin’“ und schließlich dem von Andrea Eichenseer arrangierten Song „Auf uns“ von Andreas Bourani. Stürmischer Applaus des Publikums war der verdiente Lohn für eine beeindruckende musikalische Stunde. Diese fand ihren endgültigen Abschluss erst, nachdem der Chor den lautstarken Zugabeforderungen mit den Stücken „This Little Light of Mine“ und Rainhard Fendrichs „Vü schöner is des G’fühl“ nachgegeben hatte. Bei ihren Darbietungen wurden die Sängerinnen und Sänger von Ute Neger am Klavier, Martin Röbl am Schlagzeug und von Anita Kinscher mit der Gitarre begleitet. Für die Besucher war der Eintritt frei. Sie honorierten aber die hervorragende Leistung des Chores und das kulinarische Angebot mit freiwilligen Spenden.