Eine außergewöhnliche Ausstellung ist am Freitag im Kunsthaus Waldsassen eröffnet worden. Unter dem Titel „Schnittmengen“ zeigt Bernhard Dagner in den nächsten Wochen seine Arbeiten. An der Kunstgasse präsentiert der Künstler in den nächsten Wochen außergewöhnliche Fotografien und Werke aus Glas: Dabei kehrt das Material mit der Ausstellung an seinen Entstehungsort zurück, denn Bernhard Dagner verwendet für sein Schaffen Erzeugnisse aus der Glashütte Lamberts in Waldsassen. Bei der Vernissage mit vielen Gästen aus der Region gab Bernhard Dagner, Jahrgang 1961, Einblicke in sein künstlerisches Wirken. Ein perfektes Podium dafür war die Ledercouch auf der Bühne des Kunsthauses. Im lockeren Gespräch mit seinem Freund Stefan Voit – er ist Dritter Vorsitzender des Vereins „Kunsthaus Waldsassen“ – erzählte Dagner von seiner künstlerischen Arbeit und von deren Anfängen. Interessant waren die Ausführungen des Künstlers über die besonderen Herausforderungen, die das Bearbeiten des mundgeblasenen Flachglases mit sich bringt. Daneben informierte der Künstler über Einzelheiten seiner intensiven Beschäftigung mit der konventionellen Fotografie. Dagner ist im Jahr 2020 mit dem Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz ausgezeichnet worden. Musikalisch begleitet wurde die Vernissage von Andreas Sagstetter (Klavier) und Lena Schwartling (Saxofon). Sie ist Schülerin am Stiftland-Gymnasium, an dem Sagstetter Musik- und Dagner Kunstunterricht geben. Die Ausstellung dauert bis 22. November; geöffnet ist jeweils samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.