Mit dem Gedanken „Aus meinem Ich wird unser Wir” startete die Staatliche Realschule Kemnath in das neue Schuljahr. Im Mittelpunkt des Schulanfangsgottesdienstes stand die Frage, was Gemeinschaft stark macht und welchen Beitrag jeder Einzelne dazu leisten kann. Gestaltet wurde der Gottesdienst als Klassenprojekt der Ganztages-Klasse 6g unter der Leitung der Studienrätinnen Gertraud Burkhardt und Maria Busch. Unterstützt wurden die Kinder von drei Schülerinnen aus der Klasse 8d, Julia Emmerling sowie Sandra Hering aus der Schulleitung und Pfarrvikar Dr. Eugen Yurchenko. Im Schulspiel wurde deutlich: Jeder Mensch besitzt eigene Stärken. Hoffnung, Mut, Geduld, Vertrauen, Glaube, Freude und Zusammenhalt sind wichtige Wegbegleiter für den Start ins neue Schuljahr. Denn nicht jeder muss alles können – gerade die unterschiedlichen Fähigkeiten machen eine Gemeinschaft stark. Die Ansprache griff dazu das Bild des menschlichen Körpers aus dem ersten Korintherbrief auf: Viele verschiedene Teile haben unterschiedliche Aufgaben und bilden dennoch eine Einheit. Ebenso ist es in einer Schulgemeinschaft: Jeder Mensch hat seinen Platz und kann mit seinen Stärken zum Miteinander beitragen. Auch der christliche Gedanke stand im Mittelpunkt: Jeder Mensch ist wertvoll und von Gott geliebt. Jesus ermutigt dazu, füreinander da zu sein und die eigenen Stärken zum Guten einzusetzen. Musikalische Grundlage war das Lied „Aus meinem Ich wird unser Wir” mit einem Text von Maria Busch, das mithilfe von KI fertiggestellt wurde. Damit wurde zugleich ein aktuelles Thema aufgegriffen: Die Realschule Kemnath möchte für Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang damit fördern. So endete der Gottesdienst mit dem Wunsch, das neue Schuljahr als ein Jahr des „Wir” zu gestalten – mit unterschiedlichen Stärken, Freude aneinander und Gottes Hilfe, denn ein Wir ist einfach stark!