30 Jahre Frauenunion Konnersreuth - das war ein Anlass, dankbar auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit zurückzublicken. Nicht vergessen sind die verstorbenen Mitglieder. Am 20. Sept. fand die traditionelle Fußwallfahrt der FU nach Maria Loreto statt und dort wurde im Gottesdienst ihrer gedacht. Zur Jubiläumsfeier im festlich geschmückten Schafferhof konnten die Damen der Frauenunion zahlreiche Gäste und viele Frauen aus den benachbarten Ortsverbänden begrüßen. Als Festrednerin war die stellvertretende Generalsekretärin der CSU, Tanja Schorer-Dremel, nach Konnersreuth gekommen. Ihre Festrede stellte sie unter ein Sprichwort von Franz Josef Strauß: „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts“. Sie sprach über aktuelle Themen und würdigte dabei besonders das Engagement der Frauenunion Konnersreuth. Drei Jahrzehnte seien geprägt von Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und vielen Aktivitäten für die Gemeinde. Eine besondere Verbindung zum Ortsverband hat die ehemalige Staatsministerin Emilia Müller. Sie war vor 30 Jahren bei der Gründung des Ortsverbandes dabei und hatte sozusagen als „Patin“ fungiert. In ihrem Grußwort ging sie auf die Anfänge der Frauenunion ein und blickte mit Freude auf die positive Entwicklung des Ortsverbandes. Die Kreisvorsitzende der Frauenunion Tina Zeitler dankte dem Vorstandsteam und allen Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Arbeit im Kreisverband. Bürgermeister Andreas Malzer hob die Bedeutung der Frauenunion für das gesellschaftliche Leben in Konnersreuth hervor. Selbstverständlich bringen sich die Frauen auch politisch ein: Mit Inge Härtl und Julia Hamann sind zwei Mitglieder im Marktgemeinderat vertreten. Nach dem offiziellen Teil im Ratssaal ging es im Gewölbesaal gemütlich weiter. Mit einem Glas Sekt wurde auf das Jubiläum angestoßen. Die Konnersreuther FU-Damen hatten ein reichhaltiges Buffet vorbereitet. Bei guten Gesprächen und fröhlichem Beisammensein klang die Jubiläumsfeier aus. Ein schöner Abend, der zeigte: 30 Jahre Frauenunion bedeuten nicht nur drei Jahrzehnte Vereinsgeschichte, sondern vor allem viele gemeinsame Erlebnisse, Freundschaften und engagierte Frauen, die sich für ihre Heimat einsetzen.