Ein leerstehender Getränkemarkt wurde in den Sommerferien 2026 zum Schauplatz eines besonderen Abenteuers: Im Pop-Up Escape Room „Lost Place“ gingen insgesamt 1.149 Besucherinnen und Besucher in 241 Gruppen auf rätselhafte Spurensuche. An 44 Tagen über die gesamten Sommerferien verteilt konnten sich die Teilnehmenden auf die Suche nach dem Ausgang aus dem verlassenen Getränkemarkt machen. Bereits kurze Zeit nach Freischaltung waren alle Termine wieder restlos ausgebucht.
Organisiert wurde das Angebot von der Kommunalen Jugendarbeit Amberg und der Kommunalen Jugendarbeit Amberg-Sulzbach. Die Planung und Durchführung übernahm dabei vollständig ein ehrenamtliches Team, das mit viel Kreativität und Engagement schon längere Zeit jährlich einen Escape-Room geschaffen hatte.
In der Geschichte schlüpften die Teilnehmenden in die Rolle von Urban Explorern. Der letzte Besitzer des verlassenen Getränkemarktes war ein leidenschaftlicher Rätselbauer. Bevor er den Markt endgültig verließ, versteckte er den Weg nach draußen hinter zahlreichen Rätseln. Eine Videobotschaft führte die Gruppen durch verschiedene Bereiche des ehemaligen Getränkemarktes – vom Tresorraum über eine eigens gestaltete Unterwasserwelt in der Kühlkammer bis hin zur Pfandrückgabe und einem versteckten Tunnel. Beobachtungsgabe, logisches Denken und vor allem Teamarbeit waren gefragt, um am Ende den Weg nach draußen zu finden.
Dort wartete schließlich auch die Botschaft des ehemaligen Besitzers: Sein wahres Vermächtnis sei nicht Geld, sondern die Freude am Knobeln, Neugier und Teamarbeit.
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten ehrenamtlichen Team, das über unzählige Stunden hinweg die Geschichte entwickelte, Rätsel plante, Räume gestaltete, Technik und Materialien vorbereitete und während der gesamten 44 Tage für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Ebenso bedanken sich die Kommunale Jugendarbeit Amberg und die Kommunale Jugendarbeit Amberg-Sulzbach bei allen 1.149 Besucherinnen und Besuchern, die den „Lost Place“ mit Leben gefüllt und sich auf das gemeinsame Rätselabenteuer eingelassen haben. Der „Lost Place“ war damit ein außergewöhnliches Sommerferienprojekt, das eindrucksvoll gezeigt hat, was durch ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit entstehen kann.