Wer nach einem Unfall, einer schweren Krankheit oder in einer seelischen Krise wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, braucht eine verlässliche Vertretung. Mit dieser Frage befasst sich die Vortragsreihe „Alt werden ohne Angst“. Die vierte und vorerst letzte Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Oktober, um 15 Uhr im Marienheim in der Rötzer Straße 17 in Neunburg vorm Wald statt. Das Thema des Nachmittags lautet „Die Vorsorgevollmacht – Betreuung mit Herz und Verantwortung“. Eine Vorsorgevollmacht ist nach Angaben der Veranstalter ein wichtiges Dokument für den Ernstfall. Wenn ein Mensch vorübergehend oder dauerhaft Hilfe braucht, kann damit sichergestellt werden, dass eine Vertrauensperson seine Interessen wahrt. Liegt keine Vorsorgevollmacht vor, muss häufig ein Gericht eine rechtliche Betreuung einsetzen, weil selbst nahe Angehörige nicht automatisch entscheiden dürfen. Der Arbeitskreis Altenpsychiatrie der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Schwandorf beleuchtet den Themenkomplex gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Schwandorf. Referentin Carola Riederer vom Betreuungsverein Schwandorf erklärt verständlich und praxisnah, wie eine rechtssichere Vollmacht erstellt wird und wie Verantwortung im familiären Kreis getragen werden kann. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.