Aus über 600 Kilometer Entfernung zum Klassentreffen nach Friedenfels angereist
Viele der einst 27 Schülerinnen und Schüler umfassenden ersten Klasse des Friedenfelser Geburtsjahrgangs 1956 hat es nach der Schulzeit in alle Ecken Deutschlands verschlagen. Zum 70. Geburtstag war dies jedoch kein Hindernis und die stellenweise weiten Anfahrten wurden gerne in Kauf genommen. Am weitesten zum Klassentreffen angereist waren Hedwig Abert (geborene Petrik) sowie Bernhard Heining und Peter Härtl, die mittlerweile in Hamburg, Osterode am Harz und Fronreute im Landkreis Ravensburg ihre neue Heimat gefunden haben. Groß war deshalb die Wiedersehensfreude gleich zu Beginn bei einem Sektempfang im neuen Friedenfelser Rathaus. Die Auswärtigen kannten das Rathaus nur als Lehrerwohnhaus aus ihrer Schulzeit. Besondere Einblicke in das schmucke Gebäude bekamen deshalb die einstigen Friedenfelser Grundschüler durch Bürgermeister Adrian Käß, der alle 16 Teilnehmer des Klassentreffens durch die Räumlichkeiten führte und über den Bau des Rathauses sowie das Naturerlebnisdorf informierte. Nicht fehlen durfte ein Besuch des Vorabendgottesdienstes, in dem an das verstorbene Lehrpersonal sowie auch an die mittlerweile verstorbenen Schulkameraden, Karl Wittmann, Maria Sailer (geborene Dörbeck) und Karin Schraml (geborene Scharf), gedacht wurde. Lange in Erinnerung bleiben dürfte zudem der anschließende kurzweilige Abend in der Schlossschänke, der sich bis Mitternacht zog und viele Anekdoten und Erinnerungen zutage förderte. Diese machten das Klassentreffen anlässlich des 70. Geburtstages zu „einem klasse Treffen“, wie viele meinten, und wünschten sich deshalb eine erneute Zusammenkunft bereits in fünf Jahren. Deutlich wurde zudem, dass die gemeinsame Schulzeit in der heutigen kleinen Friedenfelser Grundschule ein Stückchen Heimat geblieben ist, an die man sich gerne zurückerinnert. Organisiert hatten das Klassentreffen Angelika Brunner, Peter Michl, Hildegard Rodinger und Bernhard Schultes.