Bei einer Großübung der Stadtjugendfeuer in Matzlesrieth galt es unter anderem eine Saugleitung zur Wasser-Entnahme aus dem Löschdeich zu legen. Diese und alle anderen gestellten Aufgaben wurden von den Jugendlichen bravourös gemeistert.  (Bild: Robert Ronke)

Große Übung der Stadtjugendfeuerwehr in Matzlesrieth

Ein Großaufgebot an Feuerwehrautos prägte bei einer Übung der Feuerwehrjugend das Ortsbild von Matzlesrieth. Neben dem gesamten Fuhrpark der Stadtfeuerwehr waren auch die Fahrzeuge der Ortsteilfeuerwehren im Einsatz. Hauptakteure waren jedoch die über 50 Jugendlichen. Sie wurden von ihren jeweiligen Gruppenführern in die vielseitigen Aufgaben eingewiesen. Bei einem angenommenen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens galt es nicht nur, die erforderlichen Löschwasserleitungen schnellstmöglich zu verlegen. Es musste auch eine vermisste Person aufgefunden werden. Zudem mussten drei weitere Verletzte versorgt werden. Dabei kam auch die Drehleiter der Stadtfeuerwehr zum Einsatz. Die dafür präparierten Statisten gaben ihr Bestes. Eine weitere Aufgabe war es, die vorgefundenen Gefahrstofffässer aus dem gefährdeten Bereich zu bringen. Auf einer angrenzenden Maschinenhalle befand sich eine Photovoltaikanlage. Hier musste wegen der starken Wärmestrahlung beziehungsweise des Funkenflugs ein Übergreifen verhindert werden. Dies erfolgte durch eine Außenkühlung. Auch bei einem Fahrsilo war dies erforderlich. Da sich das Objekt im Zuständigkeitsbereich von Muglhof befindet, oblag dem zuständigen Kommandanten Thomas Balk die Einsatzleitung. Dieser hatte zusammen mit Jugendwartin Miriam Lederer auch das gesamte Szenario ausgearbeitet. Zum Schluss wurden die gestellten Aufgaben zusammen mit den jeweiligen Gruppenführern noch einmal erläutert und besprochen. Lob gab es von dem anwesenden Stadtbrandrat Richard Schieder. Er bedankte sich auch bei dem Landwirt, der seine Liegenschaften dafür zur Verfügung gestellt hatte.
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