Es gibt sechs neue geprüfte Jagdhunde in den Revieren: Bei der Kreisgruppe Sulzbach-Rosenberg des Bayerischen Jagdverbandes lief die Prüfung, die quasi das Gesellenstück für die Vierbeiner darstellt. Bei dieser „Qualifizierten Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde“ Level A, Stufe 1 und 2 ging es um allgemeinen Gehorsam, Schussfestigkeit und Hereinkommen, Verhalten am Stand, Leinenführigkeit und das Verfolgen einer 400 Meter-Tagfährte, eine Federwildschleppe im Feld über 200 Meter sowie eine Haarwildschleppe im Wald auf 300 Meter.
Sechs Hunde stellten sich dieser Herausforderung: Alexandra Pirner mit Terrier Pauli, Peter Treter mit Terrier Luna, Hans Schmidt mit Labrador Rosi, Klaus Bichlmaier mit Labrador Q, Jochen Schramm mit Dackel Leni und Christian Meier mit Dachsbracke Sissi. Es gab zwei Prüfungsgruppen mit jeweils drei Prüfern: Obmann Julian Sauter mit Charlotte Hornung und Doris Bodendörfer, Obmann Karl Loos mit Winfried Sauerländer und Thomas Ulrich. Prüfungsleiter war Winfried Sauerländer, Ausbilder Bernd Deyerl. Der Kurs begann nach Ostern mit Gehorsamsübungen beim Dackelclub in Etzelwang. Im Juli wurde dort die erste Prüfung über den Gehorsam der Hunde abgelegt. Im August wechselte der Kurs in das Prüfungsrevier der Bayerischen Staatsforsten nach Fichtenhof. Dort wurden die oben genannten Fächer geübt.
Großen Dank sagten die Organisatoren den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe für die musikalische Gestaltung der Prüfung sowie den Bayerischen Staatsforsten, besonders Revierförsterin Charlotte Hornung für die Unterstützung und allen Prüfern, Helfern und Helferinnnen. Und es gab einige kleine Anekdoten zu berichten: Während Dackeldame Leni ihre Freiheit liebte und bei jeder Übung versuchte zu türmen, konnte sich Terrier Pauli kaum von seinem Frauchen lösen. Dachsbracke Sissi baute eine besonders innige Beziehung zu ihrem Herrchen auf. Die beiden Labradore zeigten rassetypischen „Will to please“ und arbeiteten alle Aufgaben hervorragend ab.