Historische Zimmerstutzen, traditionelle Tracht und Teilnehmer aus drei Regionen prägten das 2. Traditionsschießen der Kgl. priv. Feuerschützengesellschaft Nabburg. Insgesamt 51 Schützendamen und Schützenherren aus Bayern, Baden-Württemberg und Österreich kamen bei herrlichem Spätsommerwetter ins Nabburger Schützenheim. An zwei Tagen wurde um Hutnadeln und Sachpreise geschossen. Beim Traditionsschießen stehen neben dem sportlichen Wettkampf vor allem Brauchtum und Tradition im Mittelpunkt. Geschossen wird in Tracht und ohne Hilfsmittel. Die verwendeten Zimmerstutzen müssen vor 1945 gefertigt worden sein. Neben 20 Hutnadeln der FSG Nabburg wurden weitere 20 Nadeln ausgeschossen. Diese hatten Doris und Roland Braun anlässlich ihres 70. Geburtstages gestiftet. Ein weiterer Höhepunkt war das Schießen auf die Ehrenscheibe. Diese verbleibt im Verein, der Sieger wurde jedoch mit einer Hutnadel ausgezeichnet. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernahm Bürgermeister Frank Zeitler. Am Sonntagabend führten Schützenmeister Hans Eckl sowie Doris und Roland Braun gemeinsam die Siegerehrung durch. Für das leibliche Wohl war an beiden Tagen bestens gesorgt. Zudem konnte jeder Teilnehmer einen Sachpreis mit nach Hause nehmen. Das Traditionsschießen bot damit erneut eine gelungene Verbindung aus sportlichem Wettkampf, Geselligkeit und der Pflege des traditionellen Schützenwesens.