Seit 15 Jahren treffen sich hunderte Gläubige bei der Bergmesse des OWV am Scheidlerhof in Harlesberg. Dieser Gedenkgottesdienst für die verstorbenen OWV-Mitglieder zählt zu einem der absoluten Höhepunkte im Vereinsjahr des Neustädter OWV.
Zahlreiche Helfer mit den beiden Vorsitzenden Hans Spachtholz und Rudi Bäumler hatten wieder alles bestens vorbereitet und zusammen mit der Familie Scheidler auch einen Altar aus Stroh aufgebaut.
Rund um den Scheidlerhof wurden die Stellplätze für die Autos knapp und immer wieder mussten Bänke aufgestellt werden, um den zahlreichen Besuchern einen Sitzplatz zu ermöglichen.
Bei der Begrüßung durch den OWV-Vorsitzender Rudi Bäumler war der Himmel noch etwas verhangen, doch bereits zur Wandlung strahlte wie immer die Sonne über dem Harlesberg.
Bäumler freute sich, dass wie schon seit vielen Jahren die Familie Scheidler mehr als ein großzügiger Gastgeber ist. Er begrüßte die Gottesdienstbesucher „unter dem Birkenkreuz, das unser Heimatland grüßt, mit dem Felix, dem Parkstein und der Waldnaabaue.“ Sein besonderer Dank galt dem Zelebranten Guardian Pater Stanislaus, der seinen Vorgänger Pater Stanislaus mitgebracht hatte, sowie die Jagdhornbläsergruppe des BJV Neustadt/Weiden, die den Gottesdienst musikalisch umrahmten.
In seiner Predigt ging Guardian Stanislaus auf das Evangelium des Tages ein. Dazu forderte er die Gläubigen auf, unnötiges Gepäck abzuwerfen, um zu Gott zu kommen. „Wir bekommen jeden Tag mehr als einen Dinar von Gott geschenkt, der alle Menschen gleich behandelt.“
In der sonnenüberfluteten Kathedrale der Natur wurde den zehn im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern gedacht. Bei der Nennung der Namen der Verstorbenen durch Hans Spachtholz wurde deutlich, welche Persönlichkeiten der Neustädter OWV im letzten Jahr wieder verloren hat.
Am Ende des Gottesdienstes freute sich Pater Stanislaus Strojecki über die geistige Brücke zum Kloster St. Felix. „Ich möchte heute auch ein herzliches Vergelt’s Gott für die zahlreiche Hilfe für Uganda sagen. Der Glaube an Gott verbindet uns alle.“
Am Ende der beeindruckenden Stunde gab es großen Applaus für alle Beteiligten.
Anschließend stand der Scheidlerhof für viele Gottesdienstbesucher zum Mittagessen zur Verfügung.