Der Montag der Wallfahrtswoche auf dem Frohnberg gehört traditionell der Mesnervereinigung und den Frauenbundfrauen, die mit elf Fahnen zum Freialtar zogen. Starken Applaus bekam am Ende der Feier die Gruppe „In your name“ mit den Multiinstrumentalisten “Sam“ Kraus und Benno Englhart sowie fünf SängerInnen.
Hildegard Gallitzendörfer, Vorsitzende des örtlichen KDFB, begrüßte Pfarrer Markus Meier als Festprediger und den geistlicher Beirat Pfarrer Michael Birner. Besonders freue sie der gute Besuch und die Präsenz der Diözesanvorsitzenden Martha Bauer und ihrer Stellvertreterin Kerstin Aufschneider. Wie Maria Magdalena, die erste Zeugin der Auferstehung, stehe der Frauenbund für Treue, Mut und Beständigkeit als wichtige ZeugInnen des Glaubens.
Pfarrer Birner dankte explizit den MesnerInnen und wusste: „Ein Pfarrer ohne MesnerIn ist ein armer Hund“.
Pfarrer Markus Meier begann seine Predigt mit der umstrittenen Rolle von Maria Magdalena in Literatur und Tradition. Ganz sicher sei wohl nur, dass sie „mit besonders viel Liebe“ äußersten Einsatz gezeigt habe. Auch er habe als Kind dies erfahren dürfen durch eine Ordensschwester mit dem Anstecker „die Liebe Christi drängt uns“. „Was nicht der Liebe nützt, ist eigentlich umsonst“, betonte er und nur diese sei das, was hält und bleibt. Mit „Lassen sie sich beschenken, lachen und lieben Sie!“ schloss der Pfarrer von Klardorf-Wiefelsdorf.
Hildegard Gallitzendörfer schenkte ihm „ein Tröpfchen mit Liebe verpackt“ und vom Pfarrer Michael Birner bekam er eine Frohnbergkerze, gebrannte Mandeln und den Festpfarrbrief.