Wenn die Etzenrichter Laienspieler schon einmal groß feiern, dann besinnen sie sich auch auf besonders zu ehrende Personen, sowie auf ihr soziales Engagement.
In ihrem Jubiläumsjahr beschlossen sie, einer Person eine besondere Ehrung zu geben. Jürgen Orlik war sehr lange Zeit ein großes Aushängeschild der Theatergruppe, spielte seine Rollen immer mit Leidenschaft und Überzeugung.
Orlik war als ein Mann der ersten Stunde schon im Jahr 1976 dabei. Auf die Frage was ihn dazu bewog mit dem Theaterspiel anzufangen antwortete er gerne. „Meine Motivation war beim ersten Treffen im Jugendheim sofort geweckt. Monsignore Ettenreich und Hans Winter begeisterten mich total. So wie alle anderen Jugendlichen, mit denen ich begann auf der Bühne zu stehen. Nachdem das erste Stück so dermaßen einschlug und das Publikum total darauf abging, war es keine Frage weiterzumachen.“
Von 1976 an stand er auf der Bühne, 1998 kam zusätzlich das Amt des Vorsitzenden dazu und sonst war er noch Kümmerer für alles alles was so gebraucht wurde. Orlik galt bei den Laienspielern als Allrounder, der leider wegen gesundheitlicher Probleme im Jahr 2009 aufhören musste.
Er ist zwar mittlerweile wieder gut genesen, möchte aber nicht mehr auf die Bühne zurück. „Es würde dann doch zu viel Stress bedeuten.“ meinte er auf die Frage nach einer Rückkehr.
Orliks ganzes Engagement war für die derzeitige Vorsitzende Maria Smola und ihr Vorstandsteam Grund um ihn mit einer Ehrenurkunde zu würdigen.
Um dem sozialen Aspekt, der Laienspielern, noch eine besondere Note zu geben, wurde im Jubiläumsjahr eine Spende von 350 Euro an die Etzenrichter Schola übergeben. Sabine Schreglmann, stellvertretend für die kirchlichen Jugendmusiker, freute sich sehr darüber und übernahm die Zuwendung herzlich gerne.
Nicht zu vergessen ist der Aufruf an alle Theaterinteressierten, sich doch gerne bei Maria Smola zu melden. Denn irgendwo sind bestimmt talentierte Menschen versteckt, die auf der Bühne dringend benötigt werden.