Der Kemnather Laien- und Passionsspielverein hatte zur jährlichen Mitgliederversammlung ins Gasthaus der Familie Kormann eingeladen. Dabei wurde eine Frage während des gesamten Abends immer wieder neu und heiß diskutiert: „Wo sollen wir in Zukunft spielen?“ Vorsitzender Joschi Krauß fasste dazu die Situation zusammen. Bislang führte der Verein seine Theaterstücke im Sportheim des SVSW auf. Da dieser in den nächsten Wochen in das neue Sportheim umzieht und das Grundstück künftig für das Großprojekt „Seepromenade“ genutzt werden soll, soll das Gebäude „irgendwann abgerissen werden“. Wann dies aber sein soll, wurde bislang vonseiten der Stadt nicht konkretisiert. Und genau das führe nun dazu, dass „man nicht planen könne“. Antworten erhoffte man sich daher von der Dritten Bürgermeisterin Heidrun Schelzke-Deubzer. „Ein Abriss des alten Sportheims ist sicher, allerdings nicht in allernächster Zukunft“, sagte sie. Ob das Gebäude aber während der möglichen Probenzeit und der Aufführungen weiterhin beheizt werden kann, könne sie nicht beantworten. Sie versprach, dies mit der Stadtverwaltung zu klären. Weiter regte sie die Anwesenden an, sich über alternative Spielstätten Gedanken zu machen.
Weiter standen die Entlastung sowie die Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Joschi Krauß wurde als Vorsitzender wiedergewählt, sein Vertreter bleibt Wolfgang Heser. Um die Kasse kümmert sich weiterhin Harry Plank, Kassenprüfer bleibt Ulli Grosser. Neu im Amt sind die beiden Schriftführer Markus Schreyer und Bernhard Schraml. Um Presse und Social Media kümmert sich weiterhin Katrin Pasieka-Zapf. Frank Schultes übernimmt das Amt des Aktivenvertreters. Reichlich Applaus gab es für Regina Nickl. Sie stellte sich als Spielleiterin zur Verfügung. Die Freude darüber war bei allen Mitgliedern sehr groß, da man nicht davon ausgegangen sei, diesen Posten besetzen zu können. Bisher hatte dieses Amt Rita Brack inne. Aus familiären Gründen kann sie diese Aufgabe aber nicht mehr übernehmen.