Die archaische Tradition der Transhumanz in den rumänischen Karpaten steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms „projekt brânzâ“ von Uwe Fischer, den das Deutsche Hirtenmuseum Hersbruck zeigt. Der Filmemacher begleitete 2020 eine Hirtenfamilie eine Saison lang beim saisonalen Wanderviehhüten, zog mit ihren Schafen über weite Almen, saß mit ihnen am offenen Feuer und hielt Totengedenken wie auch das orthodoxe Osterfest fest. So dokumentiert der Film eine Lebens- und Arbeitsweise, die von vielen Traditionen geprägt ist und zugleich die Einschränkungen aktueller EU-Richtlinien bewältigen muss. Die Vorführung beginnt am Freitag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Uwe Fischer ist bei der Vorführung anwesend.