Seit vielen Jahren werden im Jagdhundewesen des bayerischen Jagdverbandes, im Altlandkreis Vohenstrauß Jagdhunde ausgebildet und geprüft. Auch in diesem Jahr haben sich Hundeführerinnen und Hundeführer mit verschiedenen Jagdhunderassen intensiv auf die Prüfungsanforderungen vorbereitet und bei der Prüfung schließlich ihr Können zusammen mit den jungen Jagdhunden unter Beweis gestellt.
Im ersten Teil der qualifizierenden Brauchbarkeitsprüfung mussten die Gespanne Gehorsam und Stressresistenz aufzeigen. Im zweiten Teil wurde das Verhalten der Hunde während Drück- und Treibjagden geprüft. Zeigt ein angeleinter Hund bei Treiberlärm oder Schussabgaben Unsicherheit und springt am Hundeführer hoch, kann bereits zu Beginn der Prüfung die jagdliche Eignung infrage gestellt werden.
Auch die Arbeit am langen Riemen auf der sogenannten Schweißfährte gehörte zu den Prüfungsaufgaben. Dabei kommt es nicht nur auf einen fährtentreuen Hund an. Ebenso entscheidend ist die Fähigkeit des Hundeführers, seinen Jagdhund richtig zu lesen und dessen Verhalten zu verstehen.
Beim Zusatzmodul „Wasser“ bestand die Aufgabe des Hundes darin, einer Ente auf der Schwimmspur zu folgen und sie im Schilf aufzustöbern.
Erstmals begleitete auch ein Vertreter des Landratsamtes die Prüfung. Christoph Schmid, Leiter der unteren Jagdbehörde, machte sich vor Ort ein Bild vom Ablauf dieser anspruchsvollen Ausbildung. Gemeinsam mit den Richterinnen und Richtern gratulierte er allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum erfolgreichen Abschluss der Prüfung.