Zwei historische Brunnenanlagen, der Röhrkasten (Marktbrunnen aus dem 17. Jahrhundert) und der Luitpoldplatzbrunnen (aus dem 19. Jahrhundert), sind zentrale Attraktionen im 1078-jährigen Markt. Sie zu erhalten und zu pflegen, ist Aufgabe der Kommune. Das Rathaus weiß um diese Verpflichtung und erfüllt sie auch.
Früher haben sich freiwillige Helferinnen und Helfer in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Aufgabe verpflichtet gefühlt, die auf beiden Brunnen mit reichem Blumenschmuck aufgestellten Blumenkästen in Pflege zu nehmen. Das hat sich in den Jahren doch verändert. Lange Zeit schon hat der Markt die Pflege der Blumenkästen und Sträucher auf öffentlichen Anlagen im Markt gemeindlichen Beauftragten übertragen.
Es ist die frühere Gärtner- und Geschäftsfrau Johanna Lenkeit, die man Tag für Tag mit ihrer Tochter Martina mit dem Gemeindefahrzeug zu den Anlagen und Plätzen fahren sieht. Beide können ihren grünen Daumen voll einsetzen, damit alles blüht, wächst und gedeiht. Es wird immer mehr, zumal eine Reihe neuer Anlagen errichtet werden. Anlagen wie in der Neustädter Straße beim früheren Bräuhäusl oder beim Postgebäude, das Kriegerdenkmal und viele weitere öffentliche Stellen und Plätze verlangen viel Engagement. Da gab es nach Aussage von Johanna Lenkeit in diesem Jahr kein ruhiges Wochenende: Ob Samstag oder Sonntag, die Blumen brauchten Wasser, damit sie weiter blühen und wachsen und gedeihen können.
Ähnlich ist es bei der Blumenpflege am Lindenbaum in der Plößberger Straße bei der Abzweigung zum Judenberg. Früher haben sich die Eheleute Hannelore und Günther Meierhöfer darum gekümmert, jetzt sorgen sich Anita und Karlheinz Lindner am Judenberg um diese Aufgabe.
Bleibt noch festzuhalten, dass der Einbau von Umwälzpumpen für die beiden Brunnenanlagen äußerst wichtig war. Nicht nur der heimische Bürger weiß diese Arbeit zu schätzen, auch Gäste und Besucher sind von dem Blumenschmuck im Markt sehr angetan.