Was anfangs vor allem als Gaudi unter Mofa-Begeisterten gedacht war, entwickelte sich zu einer Veranstaltung mit großer Resonanz und einem beeindruckenden Ergebnis: 10.000 Euro konnte die Fuchsberger Jugend am Ende an die First-Responder der Freiwilligen Feuerwehr Teunz spenden. Die offizielle Spendenübergabe fand am 30. Oktober 2026 im Rahmen des Helferfestes in Zeinried statt, zu dem alle beteiligten Vereine, Helfer und Unterstützer eingeladen waren.
Vom 4. bis 6. September 2026 hat in Kühried erstmals das 24-Stunden-Mofarennen „Fox-Mountain-Race“ stattgefunden. Zahlreiche Helfer, Vereine, Firmen und Privatpersonen aus der gesamten Gemeinde haben zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. Beim Helferfest stand deshalb zunächst der Dank an alle Mitwirkenden im Mittelpunkt.
Tobias Kick, stellvertretender Vorsitzender, begrüßte die anwesenden Gäste und ließ das gelungene Wochenende noch einmal Revue passieren. Sein besonderer Dank galt allen, die mit ihrem Einsatz zum Rennwochenende beigetragen haben. Ob beim Ausschank, beim Kuchen- und Essensverkauf, an der Bar, als Parkplatz-Einweiser oder als Streckenposten – überall waren zahlreiche helfende Hände gefragt, ohne die eine Veranstaltung in diesem Ausmaß nicht möglich gewesen wäre. Ebenso unverzichtbar war die Unterstützung der örtlichen Feuerwehren zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Notfallversorgung sowie die vieler Firmen und Privatpersonen, die Geräte und Flächen bereitgestellt haben.
Auch Michael Kühner, Mitglied des Organisationsteams, hob den reibungslosen Ablauf und das durchweg positive Feedback zur Veranstaltung hervor. Das Fox-Mountain-Race sei als Benefizveranstaltung für die Gemeinde gedacht gewesen und erzielte in diesem Sinne einen großen Erfolg. Sollten die beteiligten Vereine auch künftig wieder mitwirken wollen, stehe einer Neuauflage nichts im Wege.
Ein besonderer Moment des Abends war schließlich die Übergabe des Spendenerlöses. Die First-Responder der Freiwilligen Feuerwehr Teunz durften sich über die stolze Summe von 10.000 Euro freuen. Kassierin Sandra Kick präsentierte den Spendenscheck, der von allen Anwesenden mit großem Applaus bedacht wurde. Tobias Kick betonte bei der Übergabe die wichtige Arbeit der First-Responder, die rund um die Uhr für die Bevölkerung einsatzbereit sind. Dieser Dienst und die Bereitschaft, im Ernstfall schnell Hilfe zu leisten und Leben zu retten, verdienen große Anerkennung und Wertschätzung.
Dass am Ende eine derart hohe Spendensumme zusammenkommen würde, hätte sich die Fuchsberger Jugend anfangs nicht vorstellen können. „Mia wollten eigentlich nur Mofa fahren und a Gaudi haben“, lautete der sinngemäße Rückblick. Umso größer sei die Freude und der Stolz darüber, welche Ausmaße das Vorhaben angenommen habe. Neben dem Erlös der Veranstaltung hätten auch zusätzliche Spenden von Firmen dazu beigetragen, den Betrag auf glatte 10.000 Euro erhöhen zu können.
Im Namen der First-Responder und der Freiwilligen Feuerwehr Teunz bedankte sich der Erste Kommandant Andreas Brandstätter herzlich für die großzügige Unterstützung. Er bezeichnete das Fox-Mountain-Race als eine außergewöhnliche Veranstaltung und lobte insbesondere den Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den beteiligten Vereinen und Helfern. Es sei schön gewesen, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und mitzuerleben, wie viele Menschen mit Begeisterung an einem Strang ziehen. Eine Veranstaltung in dieser Form habe es bislang noch nicht gegeben. Die Freiwillige Feuerwehr Teunz bekräftigte zudem ihre Bereitschaft, bei einer möglichen Wiederholung des Rennens gerne wieder mit dabei zu sein und die Veranstalter zu unterstützen.
Die Spende sei für die First-Responder von großer Bedeutung. Das Geld werde vollständig für deren Arbeit verwendet, um die Versorgung der Bevölkerung weiterhin sicherzustellen. „Das Geld wird 1:1 wieder für euch eingesetzt“, so Brandstätter, denn nicht nur ausreichend Manpower, sondern auch geeignetes Material seien wichtige Voraussetzungen. Die Vertreter der First-Responder machten deutlich, wie viel ihnen die Anerkennung und Wertschätzung durch die Fuchsberger Jugend und alle Beteiligten bedeute. Die 10.000 Euro seien nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein Zeichen des Zusammenhalts und der Wertschätzung für den ehrenamtlichen Einsatz.
Was mit der Idee eines gemeinsamen Mofarennens begann, wurde damit zu einem besonderen Beispiel dafür, was durch Gemeinschaft, Engagement und Zusammenhalt erreicht werden kann. Oder, wie es am Ende des Abends treffend hieß: „Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden!“