Die Pressather Sänger und die Reisefreunde Kaltenbrunn machten eine Woche in Misdroy, an der polnischen Ostseeküste, Urlaub. Untergebracht war die Gruppe im * Kurhotel Vestina. Gleich nach der Ankunft mussten die Personen, die zusätzlich eine Kurbehandlung gebucht hatten (55,00 € Aufpreis für 10 Behandlungen), zur ärztlichen Voruntersuchung.
Der erste Tag stand zur freien Verfügung, für die ersten Behandlungen und Kennenlernen der Umgebung. Die Zeit wurde, wie auch bei den anderen zwei freien Tagen, zu Strandspaziergängen, Flanieren auf der Promenade, Besuch des Ozeaneums oder des Wachsfigurenkabinetts genutzt. Ein besonderer Anziehungspunkt war die 395 m lange Seebrücke mit den Cafés. Auch konnte man mit dem „Bockelzug“ eine Stadtrundfahrt unternehmen oder zum Wisent-Gehege wandern.
Die erste Station bei einer geführten Rundfahrt um die Halbinsel Wolin war das Naturkundemuseum des Wolinski-Nationalparks. Die vielen Exponate einer reichen Tier- und Pflanzenwelt der Halbinsel begeisterten die Reisenden. Die Fahrt ging weiter nach Lubin, wo wir einen herrlichen Panoramablick auf das Stettiner Haff und das Swinedelta genossen. Dies war ebenfalls beim nächsten Stopp in Wolin vom 32 m hohen Holzturm aus möglich.
Der nächste geführte Ausflug führte nach Swinemünde, eine der attraktivsten Städte an der Ostseeküste, zwischen den Inseln Usedom und Wollin. Die Stadtrundfahrt gestaltete sich wegen der vielen Baustellen sehr schwierig. Der Polenmarkt durfte natürlich nicht fehlen.
Der dritte Ausflug führte die Gruppe unter der Leitung eines sehr versierten Reiseführers nach Stettin. An die einstündige Schifffahrt durch den Stettiner Hafen und Teil des Stettiner Haffs schloss sich eine Stadtrundfahrt an. Höhepunkt war die Kaffeepause im 22. Stockwerk des „gläsernen“ Turms, von wo man ein fantastisches 360°-Panorama über ganz Stettin hat.
Bei der Heimreise wurde in Potsdam ein Zwischenstopp eingelegt. Nach einer kleinen Stärkung im Biergarten der „Historischen Mühle“ ging es mit einem doppelstöckigen Panoramabus zur Stadtrundfahrt. Das „Holländer Viertel“, die russische Kolonie Alexandrowka mit den Holzhäusern, Schloss Cecilienhof (Ort der Potsdamer Konferenz 1945) und zum Abschluss das Schloss Sanssouci mit dem Grabmal Friedrich des Großen waren die wichtigsten Stationen.
Die sehr erlebnisreiche Reise endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel-Gasthof Opel in Himmelkron. Dank der Reisegruppe galt der Busfahrerin Gabi für das souveräne Chauffieren und dem Reiseleiter Heribert für die hervorragende Planung und Organisation.