Nicht nur für Andreas Kick und seine Familie war die „Laufen für Annika”-Aktion der Schwarzenbacher Feuerwehr am 3. Oktober ein unvergessliches Erlebnis. Rund 1.600 Menschen beteiligten sich als Läufer oder Anfeuerer an der Solidaritätsveranstaltung der Feuerwehrkameraden für seine an einem Tumor erkrankte achtjährige Tochter, „erliefen” 6.419 Euro und füllten Spendenboxen, Speisen- und Getränkekassen mit weiteren gut 8.500 Euro.
Wie es Familie Kick gewünscht hatte, übergab der Feuerwehrvorstand den Gesamtbetrag von 15.000 Euro zu gleichen Teilen an die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord und den Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern (VKKK). „Eure Vereine sind für Menschen da, deren Leben sich verdunkelt, und dafür wollten wir euch danken”, betonte Andreas Kick bei der Spendenübergabe im Gemeinde- und Feuerwehrhaus gegenüber den Feuerwehrvertretern und den angereisten Vorstandsmitgliedern Irmgard Scherübl (VKKK) sowie Andreas Steinl, Miriam Bayer, Jutta Harbig und Waltraud Wagner (Kinderkrebshilfe).
Feuerwehrvorsitzender Markus Pöllath skizzierte die Vorgeschichte der Veranstaltung: „Als wir von Annikas Erkrankung erfuhren, war klar, dass wir etwas tun wollten, und die Idee eines Spendenlaufs für einen guten Zweck, etwa im Rahmen des Ferienprogramms, war schon früher einmal angesprochen wurden und bot sich jetzt an.” Der Leitungskreis sei hierfür „gleich Feuer und Flamme gewesen”, erinnerte sich Pöllath. Auch der Himmel habe anscheinend seinen Segen gegeben: „Das Wetter, die Stimmung, die Organisation – alles hat stimmig gepasst.”
Auch Bürgermeisterin Anja Kirschsieper war begeistert: „Jeder war stolz, dabei zu sein – es war überwältigend und hat dem Gemeinschaftsgefühl im Dorf Aufschwung gegeben.” Auch aus der Nachbarschaft, namentlich aus Dießfurt, habe man organisatorische Unterstützung und Kuchenspenden erhalten. Markus Pöllath hielt mittelfristig einen weiteren Spendenlauf für möglich – „dann mit Annika”.